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Alternative zu Cortison

Dieses Thema im Forum "Aktuelles" wurde erstellt von Pyritsonne, 10. Februar 2012.

  1. Pyritsonne

    Pyritsonne Kati Heilpraktiker

    Registriert seit:
    28. Juli 2011
    Status:
    HP
    Hallo ihr Lieben

    Ich möchte gerne eine Erfahrung mit euch teilen :) . Es geht um Cortison. Ich komme da jetzt drauf weil ich hier im Forum im geschlossenen Bereich eben einen Beitrag gelesen habe in dem es unter anderem auch um Cortison geht. Da ich meine das mein Anliegen sicherlich auch diejenigen interessiert die nicht im geschlossenen Bereich lesen können schreibe ich hier.

    Eine meiner Meinung nach absolut ernst zu nehmende Alternative zum Cortison ist Weihrauch.

    Da ich nicht weiß ob ich hier einfach links aus dem WWW einstellen darf lasse ich es ersteinmal....

    Aber es wurden vor Jahren Studien zum Thema Weihrauch gemacht und es gab in Deutschland auch eine Firma die sich mit der Entwicklung und Erforschung Ayurvedischer Heilmittel befaßte. (Es würde jetzt etwas zu weit führen wenn ich das alles hier wiedergebe. Wenn ich darf werde ich den Link zu der Seite hier einstellen.....) Wie es mit alternativen Heilmitteln leider oft ist gibt es diesen besagten Weihrauch nun als "Lebensmittel". Ich habe Persönlich sehr gute Erfahrung mit dem Weihrauch gemacht und ihn auch schon verordnet, und bisher nur positve Rückmeldungen bekommen!

    Der Weihrauch eignet sich hervorragend zur langfristigen Einnahme und hat nicht die unerwünschten Nebenwirkungen wie das Cortison.
    Er wirkt entzündungshemmend und stark entgiftend. Ich habe ihn erfolgreich bei chron. Sinusitis, Arthritis und Arthrose eingesetzt. Aber es gibt noch viiiieeeel mehr Einsatztbereiche ...... zB Asthma. Im Grunde genommen alle Erkrankungen bei denen Cortison verschrieben wird.

    Herzliche grüße,
    Kati
     
  2. steffi7

    steffi7 Heilpraktikerin Heilpraktiker

    Registriert seit:
    12. November 2007
    Status:
    HP
    Hallo Kati,

    das Thema wurde u.a. hier schon mal ausführlich behandelt.

    Steffi

    Nachtrag:

    Das ist zwar im Grunde nicht verkehrt, aber so ganz richtig leider auch nicht. Weihrauch bietet in sehr vielen Fällen eine gute Alternative zur (Low Dose) Langzeittherapie mit Cortison. Aber eben nicht in allen Fällen. Vor allem bei hochakuten Entzündungsprozessen ist der kurzfristige Einsatz von Cortison oft die bessere Alternative.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10. Februar 2012
    apolin gefällt das.
  3. Pyritsonne

    Pyritsonne Kati Heilpraktiker

    Registriert seit:
    28. Juli 2011
    Status:
    HP
    Ja, :rolleyes: habe ich eben auch gefunden, sorry. Aber na ja, macht ja nix sich das mal wieder ins Gedächtnis zu rufen. Denn auch wenn das Thema schon an anderer Stelle besprochen wurde, was ja schon etwas her ist, wissen das die "Neuen von uns nicht".
     
  4. Pyritsonne

    Pyritsonne Kati Heilpraktiker

    Registriert seit:
    28. Juli 2011
    Status:
    HP
    Ja, da gebe ich dir recht. Im Akutfall ist Weihrauch wohl eher nicht die erste Wahl. Aber ich bezog mich auch auf die längerfristige Einnahme. Und auch da muß man dann genau abwägen welche Dosierung angebracht ist um den gewünschten Erfolg zu erzielen ...
    Ich meinte nun auch nicht das Cortison einfach ersetzt werden soll/kann - Weihrauch ist eine Alternative. Und muß natürlich genauso verantwortungsvoll verordnet werden wie jedes andere Medikament auch.
     
  5. Corinna

    Corinna Energieheilkunde Heilpraktiker

    Registriert seit:
    29. September 2010
    Status:
    HP
    Es gibt das Mittel Cardiospermum, das auch "homöopathisches/pflanzliches Cortison" genannt wird, auch als spagyrisches Mittel (Phylak). Habe aber mit "Cortisonersatz" noch keine Erfahrungen (machen müssen).
    Mit dem Solunat Nr. 3 (entzündungsmittel) allerdings habe ich schon viele sehr schnelle Erfolge erzielen können, wobei auch schon manchesmal um einen Cortisoneinsatz herumgekommen werden konnte.
    Das bezieht sich allerdings auf die akute Problematik.

    Bzgl. Weihrauch habe ich von einer Kollegin gehört, dass sie einen Rheumapatienten damit sehr erfolgreich behandelt. Er hat seit der Einnahme keine Schübe mehr gehabt, das jetzt schon seit Jahren.
     
  6. marion.m

    marion.m Mitglied

    Registriert seit:
    16. März 2010
    Status:
    THP
    Eine Bekannte von mir, (Physiotherapeutin), gibt ihren Hund Weihrauchtabletten statt Cortison, er hat Spondylose und kommt damit gut zurecht.
     
  7. RWH

    RWH Rudolf Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    3. Januar 2009
    Status:
    HP
    Ich setze Weihrauch sehr oft ein (oft in Kombination mit Curcumin/Piperin) - auch als Alternative zu Cortison.

    Nur, wie Steffi schon schrieb: Man muss sich drüber im Klaren sein, dass es eine Weile dauert, bis Weihrauch anschlägt. Auch muss man ihn relativ hoch dosieren. Das verträgt auch nicht jeder Magen. Und, es ist natürlich auch nur eine symptomatische Behandlung.

    Bei Rheumapatientin hat es sich im akuten Schub bewährt, durchaus einige Tage Cortison zu nehmen und parallel dazu den Weihrauchspiegel aufzubauen. Dann kann man das Kortison langsam wieder reduzieren. Das funktioniert meist ganz gut und die relativ kurzfristige Einnahme von Kortison verursacht auch keine Schäden im Organismus. Dazu muss man es schon über einen längeren Zeitraum einnehmen.

    Ich habe einige ältere Patienten, die seit Jahren niedrig dosiertes K. als Langzeittherapie (5 mg/d) nehmen, ohne dass sie sich in ihren sonstigen Krankheitsbildern von anderen Patienten ihrer Altersgruppe dramatisch unterscheiden würden...

    Aber Ziel sollte natürlich immer sein, die Ursachen für die Entzündungstendenzen zu finden und wenn möglich zu beseitigen.

    Eine gute Alternative zur konventionellen Entzündungstherapie ist z.B. die Mikroimmuntherapie, die man anfangs begleitend, später auch alternativ zur konventionellen durchführen kann.
     
  8. Richard Friedel

    Richard Friedel Mitglied

    Registriert seit:
    13. Mai 2010
    Status:
    Interessierte(r)
    Streng logisch gedacht ist Cortison Error 404. Die Argumente für seine Anwendung lassen einen Lippenreflex ausser Acht. Aktives Steifhalten der Oberlippe oder auch Fingerdruck auf sie vertieft die Einatmung. Asthmatiker tendieren zur Mundatmung Die steife Oberlippe wäre besser als praktische Atemtherapie statt "Lippenbremse" mit schlappen Lippen.


    Die alten bösen Lieder Die Träume schlimm und arg, Die laßt uns jetzt begraben, H. Heine
     
  9. Richard Friedel

    Richard Friedel Mitglied

    Registriert seit:
    13. Mai 2010
    Status:
    Interessierte(r)
    Asthma - menschlich, allzu menschlich.
    Einmal ist es ein fürchterliches Erstickungsleiden aber dann braucht man doch den Mechansismus, einen Lippenreflex, zum Küssen und zum Atmen.
     
  10. Miracilux

    Miracilux Daniel Heilpraktiker

    Registriert seit:
    4. November 2008
    Status:
    HP
    Ja, das wundert mich auch überhaupt nicht o_O Was ist denn das für ne Dosis??? Wer hat dir die denn empfohlen?

    Weihrauch ist ein absolut fantastisches Mittel und ich habe schon unzählige großartige Erfolge damit erlebt.
    Verständlicherweise wollen viele das Mittel ausprobieren, haben aber leider nicht die nötigen Hintergrundinformationen. Es gibt einige Dinge, die man beachten muss, sonst ist alles für die Katz und ein Misserfolg ist vorprogrammiert:
    1. Konsequenz: absolut regelmäßige Einnahme
    2. Dauer: so lange die Krankheit besteht! Und nach abklingen der Symptome zumindest noch eine Erhaltungsdosis.
    3. Wirkungseintritt: nicht vor sechs Wochen, eher so nach 3 Monaten
    4. Sorte: unbedingt afrikanischer
    5. Dosierung: mindestens 1200 mg täglich!!!
    6. Einnahme: immer mit Fett, sonst keine Resorption
     
    Anja gefällt das.
  11. steffi7

    steffi7 Heilpraktikerin Heilpraktiker

    Registriert seit:
    12. November 2007
    Status:
    HP
    @Miracilux: Rudolf spricht bei den 5 mg/d von Cortison, nicht von Weihrauch.

    Punkt 4. kann ich nicht bestätigen, ich habe mit indischem ebenfalls sehr gute Erfolge.

    edit: und bei Punkt 5 würde ich mal ergänzen, dass die 1.200 mg/d nur ausreichen, wenn der Anteil der Boswelliasäuren > 65 %
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Oktober 2015
    Anja gefällt das.
  12. RWH

    RWH Rudolf Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    3. Januar 2009
    Status:
    HP
    Stimmt, wer lesen kann ist eindeutig im Vorteil...

    Wichtig ist nicht die Herkunft sondern der Gehalt an Boswelliasäuren, da das der eigentliche Wirkstoff ist... (In der Regel ist der beim afrikanischen naturgemäß etwas höher, allerdings lässt sich der Anteil durch entsprechende Extraktionsmethoden steigern.) Einige Anbieter sind inzwischen bei 85%.
     
  13. Manfred Lobstein

    Manfred Lobstein Bekanntes Mitglied Heilpraktiker

    Registriert seit:
    4. September 2012
    Status:
    HP
    http://www.netdoktor.de/heilpflanzen/weihrauch/

    Ich würde unterstützend Schüßer 3 und 9 geben. Vorher ist jedoch eine Entschlackung erforderlich!
    In chronischen Fällen Schüßler 6 - 12 - 23.
     
  14. Miracilux

    Miracilux Daniel Heilpraktiker

    Registriert seit:
    4. November 2008
    Status:
    HP
    Danke, das "K." hatte ich übersehen :) ...sorry.

    Ich fürchte, da bist du nicht mehr auf dem Laufenden. Wer sich fortbildet, ist auch klar im Vorteil ;)

    Wie gesagt: "mindestens" und Afrikanischer
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Oktober 2015
  15. RWH

    RWH Rudolf Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    3. Januar 2009
    Status:
    HP
    Hm, kommt immer auf die Quellen an, auf die man sich bezieht...
     
  16. Manfred Lobstein

    Manfred Lobstein Bekanntes Mitglied Heilpraktiker

    Registriert seit:
    4. September 2012
    Status:
    HP
  17. mabaara

    mabaara Aktives Mitglied Heilpraktiker

    Registriert seit:
    24. Mai 2015
    Status:
    HP
    Wo bestellt Ihr Euren Weihrauch?
     
  18. RWH

    RWH Rudolf Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    3. Januar 2009
    Status:
    HP
    Biotikon hat guten. Auch MantraPharm ist OK. Günstig ist Fairvital und eigentlich auch OK.
     
  19. mabaara

    mabaara Aktives Mitglied Heilpraktiker

    Registriert seit:
    24. Mai 2015
    Status:
    HP
    Danke Dir.
    Bei Fairvital sind wir mit 400mg und entsprechenden 3 Tbl. am Tag auch bei 22 Euro im Monat, allerdings nur mit 65%.
    Biotikon ist mit 40 Euro schon teurer, dafür sind 85% enthalten.
    MantraPharm liegt preislich dazwischen, allerdings habe ich dort keine Angaben zum Gehalt gefunden.
    In Kombination mit anderen Mitteln (Weihrauch wirkt ja symptomatisch nicht ursächlich) kommt da gut was zusammen...
     
  20. RWH

    RWH Rudolf Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    3. Januar 2009
    Status:
    HP
    Ja, aber ist eben eine Frage der Alternativen.
     

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