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Hannover mündliche Prüfungsprotokolle

Dieses Thema im Forum "HPA's der Psychotherapie" wurde erstellt von Nicole Y., 11. Oktober 2017.

  1. Nicole Y.

    Nicole Y. Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Oktober 2017
    Liebe Menschen,

    ich suche die Prüfungsprotokolle für die mündliche Prüfung HPP für Hannover! Grade die der letzten Jahre. Meist haben die HPP ~ Schulen diese gesammelt. Bitte sagt mir an welche Schulen ich mich wenden kann.

    Ich würde mich auch sehr gern Coachen lassen, vielleicht habt ihr da auch einen Tip.

    Das wäre großartig.

    Herzliche Grüße Nicole
     
  2. Tibina

    Tibina Neues Mitglied Heilpraktiker

    Registriert seit:
    24. März 2017
    Status:
    HPP
    Hallo Nicole,

    ich selber habe letztes Jahr in Hannover bestanden. Gearbeitet habe ich mit den Protokollen, die im Netz zu finden waren (Google: HPP, mündliche Prüfung, Hannover).
    Grundsätzlich prüft Hannover aber wohl auch sehr gerne lebensnah, v.a. die Themen Demenz und Alkoholsucht.

    Die Idee mit dem Coaching finde ich gut, das hatte ich auch und war eine gute Sache.
    Allerdings ist Niedersachsen groß, und ich weiß nicht, ob dir eine Adresse im Schaumburger Land weiterhilft?


    Meine Prüfung:
    - Was bedeutet im Sinne der Psychotherapie "psychisch krank"? Ist z.B. ADHS "krank"? Wann ist jemand "krank"? Und wann ist jemand behandlungsbedürftig?
    - PTBS, insbesondere vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise und den Flüchtlingen, die einen Anwalt einschalten und auf PTBS plädieren, um nicht zurückgeschickt zu werden. Warum klagen viele erst später über PTBS und nicht direkt nach der Flucht? (Antwort: Es mag auch Leute geben, die PTBS als Ausrede anbringen, aber in den meisten Fällen wird die Diagnose richtig sein. Kein Wunder nach den Erlebnissen. Und die zeitliche Verzögerung ist typisch für PTBS.) Es folgten Fragen nach der Behandlung von PTBS
    - (eine sehr humorvoll vorgetragene) Fallstudie: Histrionische PS
    - Black Story: Sie haben einen neuen Klienten. Nachdem dieser bereits 4 mal bei Ihnen war, steht auf einmal die Polizei vor Ihrer Tür. -> die Geschichte fortsetzen (gewollter Fortgang: der Klient hat Suizid begangen.) Die Familie hat Sie als die Schuldige ausgemacht. Stimmt das? (Antwort: Nein) Und wenn nein, warum nicht? (Hinweis auf meine sorgfältige Anamnese und Dokumentation, während der Therapie habe ich den Klienten nach Suizidalität befragt)

    Außerdem wurde bei der Besprechung von PTBS wohlwollend/nachdrücklich genickt, als ich Wert darauf legte, dass wir keine Medikamente verordnen, sondern dass das den Ärzten vorbehalten bleibt.

    Insgesamt hatte ich eher den Eindruck, dass die Prüfer meine Persönlichkeit und Stressresistenz prüfen wollten, weniger mein Wissen.
    (Also sei ein echter Niedersachse: sturmfest und erdverwachsen! ;) )
    Es wurde z.B. danach gefragt, wie es sich nennt, wenn PTBS länger anhält (Antwort: Chronifizierung von PTBS). Den Begriff habe ich in dem Zusammenhang bis heute in keinem Lehrbuch gefunden, und auch meine Dozentin war damals leicht erstaunt, als ich ihr davon erzählte (mal davon abgesehen, dass es das tatsächlich gibt).
    Die Prüfer waren höflich, aber wirkten, bis auf den Vorsitzenden, eher brummig, und ich hatte schon den Eindruck, dass sie versuchten, mich aus dem Konzept und an meine Grenzen zu bringen.
    Eine vom Prüfer vorgeschlagene Antwort würde ich immer noch als falsch einordnen (die Information von Angehörigen über das Krankheitsbild des Erkrankten ist systemische Therapie??? - für mich nicht...). Aber vielleicht wollten sie damit auch nur meine "Demut" und die Fähigkeit, im richtigen Moment meine Klappe zu halten, testen?

    Und keine einzige "klassische Frage", bei der man die Antwort auswendig vorbeten durfte.
    Ich weiß aber nicht, ob der Ablauf der Prüfung so normal war, oder eher daran lag, dass ich zuvor schriftlich mit 100% bestanden hatte, und die Prüfer das reine Wissen daher voraussetzten?
    Ansonsten wäre es eine gute Idee, sich seine Fehler aus der schriftlichen Prüfung nochmal anzusehen und hier nachzulernen.

    Viel Erfolg und das nötige Quentchen Glück!
    Und ich würde mich freuen, wenn du hinterher von deiner Prüfung berichtest!

    Bettina
     
  3. Nicole Y.

    Nicole Y. Neues Mitglied

    Registriert seit:
    11. Oktober 2017
    Liebe Bettina,
    danke für Dein ausführliches Protokoll. Das hilft mir sehr, sehr, sehr!

    Und ja klar ich kann ja euch, hier im Heilpraktike Forum nach euren Protokollen fragen. Darauf bin ich gar nicht gekommen. Ich hatte gestern wohl eine leichte 'Bewusstseineinengung' nach der schriftlichen Prüfung :)

    Und ja ich berichte dann über meine Prüfung!

    Lieben Gruß Nicole
     
    tigs gefällt das.

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