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Homöopath und Kinesiologe

Manja

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HPP
Sinus aufgemalt - und am nächsten Tag waren die Schmerzen weg.
Körbler habe ich schon mal reingelesen. Deine Schmerzbehandlung klingt beeindruckend! Ich habe eben einen Termin bei der Zahnärztin ausgemacht und bis dahin könte ich das ausprobieren. Nun möchte ich ungern mit Symbolen im Gesicht rumlaufen. Kennst du oder jemand in der Runde einen quasi unsichtbaren Stift? Oder nutzt es gar die Zeichen nur mit dem Finger hinzumalen?
 

Manja

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HPP
Schema-Ebenen von Krankheitsentstehung, Diagnostik und Therapie.

Ich habe mal ein Ebenen-Modell erstellt - ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Allgemeingültigkeit.

Anhang anzeigen 2346
Super Rudolf! Von Herzen Dank! Für mich als optisch- kinesthetischen Typ ist die Übersicht wunderbar!
 

Manja

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HPP
Wie steht ihr denn zu der Hypothese, dass jeder Krankheit auf der obersten Ebene entsteht und dann in den Körper "rutscht"?
 

RWH

Rudolf
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HP

RWH

Rudolf
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Baden-Baden
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HP
Wie steht ihr denn zu der Hypothese, dass jeder Krankheit auf der obersten Ebene entsteht und dann in den Körper "rutscht"?
Würde ich so nicht sehen. Ist mir zu einseitig. (Erinnert mich ein wenig an so esoterische Sprüche wie: Ach das mit den Juden. Das war eben denen ihr Karma...)

Auf jeder Ebene kann eine Störung beginnen. Man muss eben herausfinden, wo sie ursprünglich entstanden ist. Und dann versuchen, dort anzusetzen.

Es gibt im NLP auch ein Stufenmodell, der Entstehung von Störungen: Unterste Ebene - Verhalten (Was tue ich), zweite Ebene - Fähigkeiten (was kann ich) - dritte Ebene - Identität (Wer bin ich?) - vierte Ebene - Spiritualität (Wozu bin ich?).

Manchmal reicht ein Verhaltenstraining, um ein Problem zu lösen (z.B. wie rede ich mit meinem Partner, ohne ihm Vorwürfe zu machen?). Oder es müssen Fähigkeiten vermittelt werden, damit ein Verhalten überhaupt da sein kann (z.B. die Fähigkeit, seine Gefühle/Bedürfnisse wahrzunehmen). Oder es muss an der Identität gearbeitet werden (z.B. Ich darf mich auch um mich kümmern. Ich bin das wert.) Oder an der spirituellen Ebene (z.B. was ist der Sinn meines Lebens?).

Das lässt sich auch auf die körperliche Ebene übertragen. Wenn jemand z.B. einen Vitaminmangel hat, dann wirkt sich das auch auf die anderen Ebenen aus - z.B. in Form von Depressionen. Viele "spirituelle Menschen" hatten massive körperliche Probleme. Auch der Dalai Lama geht zum Arzt...

Andererseits kann eine spirituelle oder seelische Erfahrung auch langjährige Probleme von jetzt auf nachher beseitigen.

In meiner Anfangszeit hatte ich eine Patientin, die immer mit allen möglichen Problemen kam (Rückenschmerzen, Unterleibsprobleme, Blasenentzündungen usw.). Dabei hat sie sich gesund ernährt, war beruflich erfolgreich, schlank, sportlich - und sehr attraktiv. Aber geschieden. Eines Tages hat sie sich dann neu verliebt - und war von Stund an ohne Probleme. Leider weiß ich nicht, wie es ihr heute geht und ob das angehalten hat.
 

Manja

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Passione

Marta
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Wie steht ihr denn zu der Hypothese, dass jeder Krankheit auf der obersten Ebene entsteht und dann in den Körper "rutscht"?
Das ist so nicht ganz einfach, Krankheiten können auf allen der Ebenen entstehen. Hast Du zum Beispiel einen schlechten Schlafplatz, 4. Ebene von der Spitze aus, kann das auch maßgeblich dazu beitragen, daß sich der Körper nicht erholen kann und somit Krankheiten entstehen können. Natürlich geht es auch umgekehrt, Du hast körperliche Leiden, die ihren Ursprung in der geistigen Ebene haben und z.B. auch im Vordergrund stehende psychische Leiden, die auf der körperlichen Ebene entstanden sind. Man muß da also schon tiefer graben. Hast Du eingebaute Zahnmaterialien, die „stören“ können sich physische Krankheiten entwickelnund in Folge wirst Du auch psychisch Deine Auswirkungen haben.
 
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Passione

Marta
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HP
Rudolf war hier wirder mal schneller....

Das mit den Zeichen aufmalen funzt. Habe ich schon öfter mangels anderer Mittel ausprobiert. Und warum soll es mit einem unsichtbaren Stift nicht gehen? Alles ist Energie und Schwingung.
 

Manja

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HPP
Man muss eben herausfinden, wo sie ursprünglich entstanden ist.
Die Frage treibt mich schon Jahrelang um. Da gehts doch um Henne oder Ei. Was war eher, der Vitaminmangel oder die Depression durch verschiedene Auslöser in seelsichen Bereich? Der enorme Schulstress oder der Vitaminmangel, der eine Erschöpfung nach sich zieht? Natürlich gehe ich anamnestisch ran, höre zwischen den Zeilen, klopfe verschiedene Aspekte ab und dennoch finde die Frage schwierig. Wie gehst du da ran? Ich wechsel mit der Frage mal in den Bereich Fallbeispiele.
 

RWH

Rudolf
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Kleine Ergänzung zum Thema Spiritualität:

Meine Erfahrung ist, dass Menschen mit hoher spiritueller Entwicklung nicht unbedingt körperlicher gesünder sind, als andere. Aber sie können ihre Gebrechen besser integrieren, sie leiden weniger darunter und nehmen sie weniger ernst. So mancher "Normalo" (vor allem heute) macht aus einer Mücke einen Elefanten.
 

RWH

Rudolf
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HP
Die Frage treibt mich schon Jahrelang um. Da gehts doch um Henne oder Ei. Was war eher, der Vitaminmangel oder die Depression durch verschiedene Auslöser in seelsichen Bereich? Der enorme Schulstress oder der Vitaminmangel, der eine Erschöpfung nach sich zieht? Natürlich gehe ich anamnestisch ran, höre zwischen den Zeilen, klopfe verschiedene Aspekte ab und dennoch finde die Frage schwierig. Wie gehst du da ran? Ich wechsel mit der Frage mal in den Bereich Fallbeispiele.
Du kannst sowas nicht immer trennen. Oft "gehören" diese Dinge zusammen. Stress plus schlechte Ernährung = Probleme. Oder ein vernachlässigtes Kind hat auch schlechte Zähne (weil Eltern das nicht so wichtig finden...). Oder eine Schwangere mit Omega-3-Mangel (weil der Fötus das "abzieht") kriegt Depressionen - und vernachlässigt dann auch ihre Ernährung noch mehr. usw. usf.
 

RWH

Rudolf
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HP
Ich weiß, dass Solunate anders hergestellt werden (ich war nicht so oft auf den Fortbildungen wie du, aber vereinzelt habe ich auch daran teilgenommen).
Dass aber noch dermaßen alte Informationen in den Mitteln vorhanden sind, war mir nicht bewusst. Danke dir für das bewusst machen!
Es ging hier aber nicht um die Frage der Herstellung, sondern darum, ob wir HPPs sie ebenso verordnen dürfen wie homöopathische Mittel.
Und ich wollte auf die Ähnlichkeit auf dem Papier hinweisen. Wenn du z.B. dir den Inhalt von Solunat 4 (https://www.soluna.de/solunat04.html) ansiehst, steht dort Folgendes:

Pflichtangaben: Zusammensetzung: 10ml Flüssige Verdünnung (entspr. 9,8g) enthalten: Argentum citricum - Argentum colloidale - Nicotiana tabacum Flüssige Verdünnung spag. von Bernus 56i 10ml. 10g Flüssige Verdünnung werden hergestellt unter Einsatz von: Argentum citricm 0,001g, Argentum colloidale 0,0009g, Nicotiana tabacum spag. von Bernus 56i Dil. D4 1,0g, Ethanol 94% (m/m) 1,0g, Gereinigtes Wasser 7,9981g. 1ml entspricht 20 Tropfen. Anwendungsgebiete: Registriertes homöopathisches Arzneimittel, daher ohne die Angabe einer therapeutischen Indikation. Warnhinweis: Enthält 11,9 Vol.-% Alkohol.

Die schreiben sogar selber, dass es sich um ein homöopathisches Mittel handelt! Vermutlich, weil es schwierig ist, den Menschen die Besonderheit dieser Mittel zu vermitteln und die Zulassung sonst noch schwieriger gewesen wäre.
Es gibt keine Extra-Zulassung für spagyrische Mittel. Etwas ist entweder Homöopathie oder Phytotherapie. Was anderes kommt im Gesetz nicht vor. Es geht hier nicht um die Menschen, sondern um die Zulassung.

Defacto "verordnen" wir ja eigentlich gar nichts, weil keines unserer Mittel verschreibungspflichtig ist. Eigentlich schreiben wir nur einen Zettel...
 

RWH

Rudolf
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Heilpraktiker
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Baden-Baden
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HP
Also ich halte die ganzen selbstgemachten Diplome und Lizensierungen auch für Humbug, ich bin psychoth. Heilpraktikerin und brauche diese auch nicht.

Klinghardt Lehrfilme / Skripte sind eine gute Idee für den Moment in dem ich weitere Inputs brauche. Danke für den Anstoß.
Ja, ich halte auch nichts von diesen "Zertifikaten". Sie sind alle im Grund wertlos, weil sie keinerlei rechtliche Relevanz haben. Ich habe mal ein zeitlang damit geliebäugelt, ein Master-Studium in Komplementärmedizin zu machen (wird ja angeboten). Aber danach wäre ich immer noch nur HP und kein Arzt. Daran ändert auch der Master nichts. Selbst ein "Doktor in TCM" ist hier bei uns nur HP, wenn er die Zulassung hat. Da wird auch viel Geld mit dem Wunsch der Kollegen nach Anerkennung gemacht.

Kürzlich erhielt ich ein Angebot für eine Ausbildung zum "Dental-Heilpraktiker". Ich hoffe, da fällt kein Kollege drauf rein, denn sobald er das auf sein Schild schreibt oder damit wirbt, ist ihm eine Abmahnung und ggf. Anzeige sicher. (Ausüben der Zahnheilkunde...). Aber der Anbieter hat dann sein Geld schon verdient.
 

tigs

Tina
Teammitglied
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Saarbrücken
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HP
Die Frage treibt mich schon Jahrelang um. Da gehts doch um Henne oder Ei.
seit ich mit Theta-Healing arbeite sind mir schon derartig viele verschiedene Variationen vorgekommen, dass ich mir dahingehend garkein Urteil mehr bilde. Alles ist mit allem verknüpft und ich kann bei allem (wenn ich will) bis auf die Seelenebene, weit über die eigene Inkarnation hinaus bohren... allerdings gibt es zwar sog. Lernthemen der Seele, systemische Familiengeschichten, karmische Themen etc.
Was aber frei von allem ist, ist die Ebene wie es sich ausdrückt.
Und was noch freier davon ist, ist wie wir damit umgehen. Das basiert auf unserem Weltbild, unserem tgl. Bewusstsein und unserer Art durch das Leben zu gehen.
Im Außen ist das, was im Außen ist.
Ob wir zB. bei Glatteis ausrutschen und uns das Bein brechen, hat auch damit zu tun, wie wir eben mit Glatteis umgehen (können). Sind wir gut trainiert, geht der Sturz vllt. ohne Bruch aus. Sind wir mental fit oder konzentriert, rutschen wir vllt. garnicht aus. Ist unsere Ernährung disaströs und wir haben verminderte Knochendichte, so bekommen wir womöglich einen schlimmen Knochensplitterbruch.

Eines ist klar: unsere Seele wird Erfahrung dabei sammeln...
Ebenso ist klar, dass sich daraus womöglich Traumen, Glaubenssätze oder ähnliches bilden (können)... DIESE führen dann womöglich zu einem anderen Verhalten beim nächsten Glatteis.

Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass ich mich besser fühle je mehr Themen ich geklärt habe. Meinem Körper geht es auch besser - besonders das Chronische ist weg. Dennoch kommen immer wieder Themen, Situationen, Gelegenheiten auf, bei denen ich in alte Muster verfalle, die mich energetisch umhauen usw. Alle diese RE-Aktionen von mir, sind schneller und weniger belastend aber dennoch typentsprechend.

Hinsichtlich Therapie gehe ich an die Dinge, die sich mir offensichtlich zeigen. Idealerweise auf mehreren Ebenen gleichzeitig.
Ich mag auch nicht bei allem und jedem wer weiß wie weit und tief graben (obwohl ich dafür eine Vorliebe habe).
Ich gucke, dass ich mit Leichtigkeit das Beste erreichen kann und ob Huhn oder Ei ist eine Frage für die Philisophen...
 

HPSepp

Bekanntes Mitglied
Heilpraktiker
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Tegernheim (Regensburg)
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HP
Die Frage treibt mich schon Jahrelang um. Da gehts doch um Henne oder Ei. Was war eher, der Vitaminmangel oder die Depression durch verschiedene Auslöser in seelsichen Bereich? Der enorme Schulstress oder der Vitaminmangel, der eine Erschöpfung nach sich zieht? Natürlich gehe ich anamnestisch ran, höre zwischen den Zeilen, klopfe verschiedene Aspekte ab und dennoch finde die Frage schwierig. Wie gehst du da ran? Ich wechsel mit der Frage mal in den Bereich Fallbeispiele.
Ich kann Dir sagen wie ich nach 10 Jahren an sowas rangehe unabhängig davon wo das Problem entstanden ist:

1. Die Basisbedingungen für Leben müssen erfüllt sein (Sauerstoff, Nahrung, Wasser)
und bei Nahrung beginnt ja schon das eigentliche Dilemma wenn man da mal eine Anamnese macht was wir uns so täglich reinpfeiffen. Es gibt einen Kollegen, der hat eine Wartezeit von ca. 3 Monaten. Der verordnet den Leuten erstmal eine Diät im Sinne einer gesunden Ernährung und die Symptome, die dann nach Umstellung noch übrigbleiben werden homöopathisch behandelt. Und er hat Recht, wir therapieren doch im Grunde genommen zu 90% Zivilisationskrankheiten, die durch unseren ach so tollen technischen Standard erst entstanden sind.

  1. Entgiftung auf allen Ebenen (Körper, Geist, Seele)
  2. Reparieren und wieder aufbauen
Die Frage nach der Henne und dem Ei ist in den meisten Fällen überflüssig und auch nicht lösungsbringend. Die zentrale Frage ist wie kommt ein Mensch dazu zu erkennen, daß er für seinen Zustand selbst verantwortlich ist und welches Warum er ins ich trägt das ihn motiviert diesen Zustand zu verbessern oder heil zu werden.

Nehmen wir mal Dein Thema Depression:
Es gibt die Ansicht, da war zuerst die Entzündung und dann zeigt sich die Depression als Symptom
Es gibt die Ansicht da war ein Trauma und daraufhin hat sich die Depression entwickelt
Und wahrscheinlich gibt es zig andere Ansichten, die jeweils auch ihre Berechtigung haben.

Und dann rennst Du als Therapeut wie so ein aufgescheuchtes Huhn durch die Gegend und versuchst rauszufinden was denn nun helfen könnte.

Ich schaue vielmehr was wäre die Lösung und was wird benötigt um die Lösung zu erreichen 1. - 3. fertig
 
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Passione

Marta
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HPSepp

Logischerweise geht man alle beteiligten Ebenen an, so wie Du geschrieben hast, 1. Entgiften auf allen Ebenen - also den Grob"Schmutz" entfernen. Wenn dann alles paßt, also Entgiftung, Ausleitung, Aufbau, dann reparieren nicht wir, sondern der Körper ist dann sehr gut in der Lage, seine biologischen Reparaturprozesse selbst gut durchführen.

Das was Du über den Kollegen schreibst, der quasi erst nach 3 Monaten die Leute einbestellt, wenn sie sich selbst ernährungstechnisch umgestellt haben, halte ich zwar für positiv, jedoch in der Regel nicht machbar. Die Menschen brauchen (zumindest meine Patienten) anfangs klare Linien in Bezug auf die Ernährungsumstellung und dazu bedarf es eines ausführlichen Examinierens über den Ist-Zustand und ebenfalls auch eines ausführlichen Gesprächs von durchaus mehrerer Stunden Dauer.. Was hindert mich bei diesem Termin, gleichfalls eine Ausleitung und Entschlackung zu empfehlen und zu beginnen? Und dann, nach ca. 6 Wochen, beim nächsten Termin, schaue ich, was übrig bleibt und behandle hier weiter. Wenn ich meine Patienten dazu bringe, die Ernährung entsprechend meiner Weisung für zunächst 4 Wochen so umzustellen, sehen und spüren sie häufig selbst, dass ihnen wesentlich mehr Energie zur Verfügung steht, die Laune wesentlich verbessert wird, der Stuhlgang sich verändert und Vieles, weswegen sie mich aufgesucht haben, der Vergangenheit angehört.
 

RWH

Rudolf
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Es gibt einen Kollegen, der hat eine Wartezeit von ca. 3 Monaten. Der verordnet den Leuten erstmal eine Diät im Sinne einer gesunden Ernährung und die Symptome, die dann nach Umstellung noch übrigbleiben werden homöopathisch behandelt.
Das erinnert mich ein wenig an die Geschichten über Kampfkunstmeister, die ihre Schüler erst mal irgendwelche Hilfsarbeiten erledigen ließen, bevor sie sich - nach Monaten oder Jahren - dann dazu herab ließen, den Schülern etwas beizubringen. Hat sicher seine Berechtigung und würde uns z.B. die Patienten vom Hals halten, die sowieso nicht motiviert sind, irgendwas selbst zu tun.

Aber realistisch ist es nicht. (Und ich bin mir nicht mal sicher, ob der Kollege da nicht nur "Heilpraktiker-Latein" erzählt hat). Viele Patienten sind zwar bereit, selbst etwas zu tun, aber sie möchten auch eine Begleitung. Und das finde ich durchaus sinnvoll...

Zur Kausalitätsfrage: Thorwald Detlefsen hat dazu mal angemerkt, dass es Leute gibt, die haben heute ein Problem mit sich. Dann gehen sie zu einem Analytiker und suchen den Grund für ihr Problem in der Kindheit. Und wenn sie da nichts finden, dann gehen sie zu einem Reinkarnationstherapeuten und suchen in früheren Leben. Und immer erwarten sie, dass ihre aktuellen Probleme verschwinden, wenn sie die "Ursache" dafür gefunden haben. Aber in der Regel geschieht das nicht bzw. sie müssen dann trotzdem im hier und jetzt etwas ändern.

Leider hat der Mensch gerne lieber Begründungen für sein Elend als dass er es ändern möchte. Ein Lakota-Ältester hat mal einen Vortrag vor Stammesangehörigen gehalten über die aktuellen Lebensbedingungen und Lösungsansätze. Dann kam die Frage, was man denn gegen die "Alkohol-Epidemie" (60% sind Alkoholiker) tun könne. Darauf meint er (er ist selbst ehemaliger Alkoholiker): "Aufhören zu trinken". Daraufhin verließen viele den Saal. Eine solch einfache Lösung hatten sie sich nicht vorgestellt. Vor allem wollten sie lieber eine Lösung, bei der andere (die Regierung, die Weißen, die...) etwas tun müssten...
 

Nicole

Bekanntes Mitglied
Heilpraktiker
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Saarland
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HP
Körbler habe ich schon mal reingelesen. Deine Schmerzbehandlung klingt beeindruckend! Ich habe eben einen Termin bei der Zahnärztin ausgemacht und bis dahin könte ich das ausprobieren. Nun möchte ich ungern mit Symbolen im Gesicht rumlaufen. Kennst du oder jemand in der Runde einen quasi unsichtbaren Stift? Oder nutzt es gar die Zeichen nur mit dem Finger hinzumalen?
Manja im ypsilon-shop.de gibt es einen Stift, mit dem man auf die Haut malen kann, der aber nicht gesehn wird. Außer abends in der Disco leuchtest du :X3::ROFLMAO:
 
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