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HPP - Selbststudium oder private Institution

Dieses Thema im Forum "HPA's der Psychotherapie" wurde erstellt von Sina0788, 7. Mai 2018.

  1. Sina0788

    Sina0788 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    7. Mai 2018
    Hallo Ihr Lieben :),

    ich beabsichtige demnächst die Prüfung beim Gesundheitsamt für die HPP zu machen.

    Nun habe ich dazu einige Fragen und ich freue mich auf zahlreiche - konstruktive - Antworten. ;)

    Kurz zu meiner Qualifikation: Ich bin Erziehungs- und Bildungswissenschaftlerin und habe im Nebenfach Psychologie und Religionswissenschaften studiert. Ich besitze also einige Vorkenntnisse. Daher bin ich mir unschlüssig, wie ich mich am besten auf die Prüfung vorbereiten soll - unabhängig von den Kosten. :kopfkratz:

    Denkt ihr, dass es sinnvoller ist, sich über eine private Institution weiterzubilden, bei der es am Ende des Kurses auch ein Zeugnis gibt, oder ist es ausreichend sich über Literatur auf die Prüfung vorzubereiten? Und wenn die Wahl auf die Institution fällt: welche empfehlt ihr?

    Lieben Dank und liebste Grüße :)
     
  2. Hildegard

    Hildegard HPP Heilpraktiker

    Registriert seit:
    5. Februar 2007
    Status:
    HPP
    Hallo Sina,
    ich habe 2007 die Amtsarztüberprüfung gemacht und habe dies ohne Schule und Zertifikat im reinen Selbststudium geschafft.
    Zu diesem Zeitpunkt hatte ich schon ein Fachhochschulstudium, eine Krankenschwesternausbildung und ein Vordiplom in Psychologie hinter mir. Ganz klar : man wird überraschend wenig über reines Psychologiewissen gefragt!
    Die Amtsarztüberprüfung wird, wie das Wort schon sagt, von einem Arzt durchgeführt (zumindest ist er der erste Prüfer , es gibt aber mehrere Beisitzer). Das bedeutet, du musst Arztwissen beherrschen im Fach Psychiatrie. Denn aus diesem medizinischen Bereich kommen auch die potentiellen Klienten später: sie haben Depressionen, Angsterkrankungen, postraumatische Belastungsstörungen etc. Folglich solltest du absolut fit sein im Bereich Psychiatrie, der Prüfer ist streng und muss sich sicher sein, dass du keine Gefahr bist für die Volksgesundheit. Am Prüfungstag vor mir sind damals 4 männliche Prüflinge durchgefallen (waren alle in einer "renommierten" Schule gewesen).

    Schulen sind dann sinnvoll, wenn man noch keine Ahnung von Psychiatrie hat. Und wenn man nicht der Typ ist zum konsequent alleine lernen. Systematisch lernen kann man theoretisch (und praktisch) auch alleine zuhause. Prüfungssimulationen kurz vor der Prüfung halte ich für sinnvoll, wenn man nur im stillen Kämmerlein gelernt hat. Es ist halt ne Typfrage, ob Schule/Institute oder Selbststudium. Das Bestehen hängt nicht davon ab, ob du in der Schule warst oder nicht, sondern ob du zügig richtige Antworten auf Fragen zu Erkrankungen aus dem psychiatrischen Formenkreis gibst. Gelernt habe ich ausschließlich mit Medizinerliteratur.

    Alles Gute für dich auf deinem Weg zur Hpp.
     
    Henry.H gefällt das.
  3. Henry.H

    Henry.H HPP + Hypnotherapeut Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    21. März 2014
    Status:
    HPP
    Dem kann ich nur zustimmen!

    Ja, das ist das beste. Die meisten Bücher, die speziell für Heilpraktiker geschrieben sind, sind eher suboptimal.

    Beachten solltest Du, dass ab der nächsten Überprüfung im Oktober der Wind ein klein wenig anders weht. Die neuen Leitlinien solltest Du Dir daher zu Gemüte führen.
     
  4. Carola Seeler

    Carola Seeler Aktives Mitglied Heilpraktiker

    Registriert seit:
    2. April 2009
    Status:
    HPP
    Hallo Sina,

    Ich denke auch, dass es sehr wichtig ist zu wissen, welches die Schwerpunkte einer Prüfung sein werden und wie das jeweilige Gesundheitsamt und die Amtsärte/-innen „ticken“.

    Dann ist es IMO wichtig zu wissen: Wie lerne ich persönlich? Reicht lesen oder lerne ich besser, wenn ich aufschreibe? Lerne ich besser in Gruppen oder alleine? Kann ich mich selbst disziplinieren oder wären zeitliche und inhaltliche Vorgaben besser? Will ich einfach nur eine Prüfung bestehen oder setze ich auf Qualität? Diese Frage ist essentiell, wenn es darum geht, sich zu entscheiden, welchen Weg man bis zur Prüfung beschreitet. Verzettel ich mich leicht oder kann ich strategisch lernen? Habe ich medizinische, psychologische oder psychiatrische Vorkenntnisse? Habe ich andere Erfahrungen, die ich gut verwenden kann und die nützlich sind, wie z.B. Arbeit als Coach, Seminarleitungen, Durchführen von Workshops, Arbeit mit Menschen? Und die Frage aller Fragen, die sich mir in meiner Ausbildung gestellt hatte, immer wieder, und das lange ;): Was genau will ich mit meinem HP(P) machen?

    Nachdem ich mit diesen Fragen konkret gearbeitet hatte, brachten mich die Antworten dazu, nach meinem Fernlehrgang mit Präsenzphasen zur Prüfungsvorbereitung auf den HP umzuschwenken auf HPP und das Wissen dazu im Selbststudium zu erwerben. 2009 konnte ich dann im ersten Anlauf meine Prüfung in Husum ablegen.

    Ich wünsche Dir den für dich richtigen Weg und viel Erfolg!!

    Liebe Grüße

    Carola
     

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