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LaVita Kritik gefunden

Dieses Thema im Forum "HP Allgemein" wurde erstellt von Nicole, 7. Februar 2016.

  1. RWH

    RWH Rudolf Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    3. Januar 2009
    Status:
    HP
    Was erwartest Du? LaVita sind - soweit ich weiß - ehemalige Cellagon-Leute, die einen eigenen Vertrieb aufgezogen haben. Die wollen natürlich in erster Linie verkaufen.

    Was mich an diesen Produkten stört (auch an Cellagon) ist, dass sie unnötigerweise viele unterschiedliche Stoffe kombinieren. Das hat in erster Linie Marketinggründe: So kann man jedes mal, wenn wieder ein neues "Superfood" durchs Dorf getrieben wird, dieses auch noch auf der Zutatenliste erscheinen lassen. Die Leute schauen sich dann die Zutaten an, "ob da auch Curcuma drin ist". Und wenn es drin ist, dann sind sie beruhigt - und kein Mensch fragt sich, wie hoch da eigentlich die Tagesdosis ist. Überlegt Euch mal wie viel von einer einzelnen Pflanze in einem solchen Konzentrat enthalten sein kann, wenn es über 70 verschiedene sein sollen?

    Eine Alternative ist http://www.vitalkomplex-drwolz.de/
     
  2. RWH

    RWH Rudolf Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    3. Januar 2009
    Status:
    HP
    Logisch, Du würdest ja die Preise kaputt machen. Eine Preisbindung ist zwar rechtlich nicht zulässig, aber sie können sich natürlich weigern, Dich weiterhin zu beliefern, wenn Du Dumpingpreise machst.
     
  3. RWH

    RWH Rudolf Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    3. Januar 2009
    Status:
    HP
    Es geht mir dabei nicht um die Provision, sondern um das Vertriebssystem, das dahinter steht. Ich habe einige Nahrungsergänzungsmittel, die ich gut finde, die ich für meine Patienten vorhalte - und an denen ich etwas verdiene. Unter anderem weil ich Versandkosten habe, die ich nicht weitergebe und jedes Jahr Mittel entsorgen muss, die über dem Verfall sind. Aber ich war es einfach leid, ständig am Telefon erklären zu müssen, wo man das Mittel A oder B bekommt ("Die in der Apotheke haben gesagt, sie können es nicht besorgen.."). Also halte ich wichtige Mittel vor. Und Cellagon/LaVita ist nicht "alternativlos"...

    MLM-Vertriebe und auch manche Direktvertriebe stehen regelmäßig unter Beschuss, weil die Verkäufer/Berater immer wieder zu unzulässigen Methoden (Heilversprechen etc.) greifen, um zu verkaufen. Das stößt dann irgendwann auf Kritik - und die steht dann in der Zeitung, kommt im TV oder im Internet. Und dann denkt der Patient: "Da schau, das ist doch das Zeug, das mir mein HP gestern so empfohlen hat..." Und deshalb lass ich die Finger weg.
     
  4. tigs

    tigs Tina Mitarbeiter Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    17. Dezember 2012
    Status:
    HP
    ist doch auch ok - wir alle müssen leben.
    Na, aber das haben wir doch ständig...
    Unsere Sparte ist in der Kritik (Zeitung, TV, Internet z.B. B-B)
    Therapien sind in der Kritik (z.B. Homöopathie)
    und dann ist das ok. Wenn es den Patienten verunsichert und er dort nicht Dir vertraut, dann liegt die Ursache woanders - aber nicht in dem Zeitungsbericht.
    Wenn der Patient das Produkt schon einige Zeit nimmt und es ihm geholfen hat, wird ihn das nicht kümmern. Er wird denke, da habe ich aber ganz andere Erfahrungen gemacht.

    Ich kann und will es nicht jedem Recht machen.
    Ich kann nur für mich entscheiden. Das mache ich alleine aus den Produkten heraus. Finde ich die gut, empfehle ich die. Habe ich meine Bedenken, empfehle ich die nicht. Punkt.

    Ja, aber das ist doch bei uns HPs (und auch den Ärzten und anderen Berufen) genauso. Schwarze Schafe gibt es überall.
    Ich habe früher für einen Bauträger gearbeitet. Was meinst Du, wieviele schwarze Schafe es in dieser Branche gibt :eek:. Dieser Bauträger war sehr sozial und an einer allseitigen win-win-Situation interessiert. Er existiert heute noch und hat über Jahrzehnte hinweg viele zufriedene Kunden und arbeitet durchweg mit einem bestehenden Firmenstamm. Dafür bietet er nicht Niedrig-Dumpingpreis-Häuser an.
    Und was alles über Bauträger in den Medien veröffentlicht wird - ob zu Recht, weiß ich nicht.
    Ich habe mir früher interessenhalber diese "böse-Bauträger-Sendungen" bei RTL und Co angesehen. Ich habe da auch oftmals echte Fehler in den Grundansätzen der Leute entdeckt (abgesehen davon, dass die Bauträger die Leute auch haben auflaufen lassen)

    Ich kaufe übrigens fast nur bei MLM-Vertrieben ein. Karstadt, Kaufhof, Aldi, Rewe, DM etc. und auch unsere örtliche Bioladenkette ist Multilevelunternehmen. Mein Ex-Mann arbeitet in einem Multilevelmarketingunternehmen sogar neben der Niederlassungsleitung primär im Vertrieb.
    Alle Unternehmen mit Hierarchie haben einen Multilevel-Aufbau.
    Und alle größeren Unternehmen haben Marketing und Vertriebsaufbau und schulen ihr Personal regelmäßig in Strategien.
    Wie sich die Level aufbauen und wer da innerhalb der Level welches Geld bekommt, ist mir doch am Ende als Verbraucher egal. Für mich kommt es bei dem Produkt auf meinen Nutzen an und als HP auf den Nutzen, den ich für meinen Patienten in der Verwendung dieses Mittels sehe.
    Und das Menschen an den Produkten verdienen und davon leben (müssen), halte ich auch für normal.
    Wenn ich das nicht will, kann ich mich selber jederzeit aus dem System herausnehmen und bei dem Unternehmen auf die Provision verzichten. Dann habe ich für mich das Gefühl der Neutralität - wenn ich das brauche.

    Das Menschen von dem Verkauf oder der Empfehlung von Produkten leben müssen, wäre vllt. anders, wenn wir das uneingeschränkte Grundeinkommen hätten. Dann könnte und müsste wirklich jeder nur für seinen Luxus arbeiten und könnte das tun, was den eigenen Wünschen von Arbeit entspricht. Das würde unseren Markt in großem Maße verändern und Arbeitgeber würden erfahren, welcher Arbeitnehmer wirklich hinter dem Unternehmen und der Arbeit steht. Das ist aus meiner Sicht der Hauptgrund, warum es nicht zu dem uneingeschränkten Grundeinkommen kommt. Das ist aber ein anderes Thema und ich bin hier wieder entgleist (also off topic - sorry :oops:)
     
  5. RWH

    RWH Rudolf Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    3. Januar 2009
    Status:
    HP
    Heutzutage ist Vertrauen eine "leicht verderbliche Ware". Die Leute lesen ständig, wer sich alles an ihnen "bereichert". Da wird schnell Misstrauen geweckt, wenn etwas ein "Geschmäckle" hat.

    Schon richtig, aber bei uns "mag" der Kunde/Patient diese Erkenntnis nicht. Er gibt sich ja in unsere Hände. Da möchte er dann schon absolute Sicherheit...

    Richtig, aber bei einem MLM hast Du den normalen Aufbau wie in jedem Unternehmen (denn die Produkte werden ja produziert) PLUS einen Multi-Level-Vertrieb, der die Produkte verteuert, weil die Provisionen über mehrere Ebenen ausgeschüttet werden. Ich kenne mich in der Branche gut aus. Und genau deshalb lasse ich heute die Finger davon.

    Kleines Beispiel: Ein Kollege hatte bei Cellagon einen "Beratervertrag" unterschrieben, weil er die Produkte gut fand. Er bestellte sie immer für einzelne Patienten, aber eben nicht für viele. Irgendwann kam dann ein Schreiben, dass man ihn nicht mehr beliefern würde, wenn er nicht einen Mindestumsatz pro Jahr machen würde. Den erreichte er nicht und die Firma schrieb dann seine (!) Patienten an, die bisher schon gekauft hatten und empfahl ihnen, zukünftig bei einem anderen "Berater" die Produkte zu bestellen. Ja, geht's noch?
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Dezember 2016
    Passione und apolin gefällt das.
  6. RWH

    RWH Rudolf Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    3. Januar 2009
    Status:
    HP
    Wäre ein Fass ohne Boden, da bei jeder Wahl sich die Politiker mit Versprechungen überbieten würden, um wie viel sie das Grundeinkommen erhöhen würden, wenn man sie wählt. Die Idee klingt gut, aber die meisten gut klingenden Ideen scheitern in der Praxis.
     
  7. tigs

    tigs Tina Mitarbeiter Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    17. Dezember 2012
    Status:
    HP
    und auch da gibt es gute und schlechte Unternehmen.

    Aber nochmal: ich reduziere das Ganze (und Ausgang war LaVita) darauf, ob ich das Produkt gut finde, empfehlen kann und der Preis für mich stimmt. Das mache ich übrigens bei allem so.
    Wenn das gegeben ist, ist mir das, was dahinter steht egal - weil immer müssen Menschen dran verdienen und davon leben. Wenn die Produkte zu teuer sind oder die Qualität sch... oder sonstwas, dann regelt der Markt das schon von selbst.
    Bei meinen Empfehlungen gehe ich danach, wie ich das Produkt und die Wirkung finde.
    Wenn ich LaVita nicht empfehlen würde OBWOHL ich es gut und hilfreich finde - nur weil mich die Vertriebsart stört, fände ich das am Ziel vorbei.
    DAS habe ich mit meinem Beitrag #55 gemeint
     
  8. RWH

    RWH Rudolf Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    3. Januar 2009
    Status:
    HP
    Es geht nicht um die Unternehmen oder das Produkt, sondern um den Vertriebsweg. Der führt zu den Verzerrungen.

    Es gibt zu allen MLM-Produkten auch konventionelle Alternativen, die meist günstiger sind. Es ist EIN Prinzip aller MLMs, die überhöhten Preise dadurch zu rechtfertigen, dass man dem Produkt "besondere Eigenschaften" andichtet, die andere angeblich nicht haben.

    Aber, wie gesagt, das ist MEINE Haltung. Du kannst ja eine andere haben...
     
  9. DHO

    DHO Bekanntes Mitglied Heilpraktiker

    Registriert seit:
    21. August 2012
    Status:
    HP
    Ich war anfangs auch skeptisch wegen LaVita, eben wegen dieses Vertriebsweges. Mittlerweile bin ich froh, dass es dieses Produkt gibt. Ich habe es bisher nicht oft verordnet (5 oder 6 mal) aber dann hat es meine Therapie gut unterstützt. Ich habe mir für meine Familie selbst eine Flasche gekauft, und finde es gut. Bei Bedarf, wenn jemand kränkelt oder sich schlapp fühlt, nehmen wir es ein paar Tage hintereinander. Vll. nur Placebo, aber es ist ein gutes Gefühl, seinem Körper ein paar gut verwertbare Extravitamine zu geben.
    Da eine Flasche für 50 € auch 50 Tage hält, also umgerechnet 1 Euro pro Tag, finde ich es auch nicht so teuer. Da sind andere Produkte wie Orthoimmun etc. ähnlich teuer.
     

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