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Paracelsus Schule - Finger weg !!!

Judith65

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Ich war 1988/89 bei Paracelsus Stuttgart. Über die Dozenten und die Schule an sich - zu meiner Zeit - kann ich nur Positives berichten. Aber auch damals klagten manche über die "Knebelverträge". Ich kann zwar verstehen, dass sich jemand geknebelt fühlt, der sich während der Ausbildung anders entscheidet. Aber das ist nicht das Problem der Schule. Die Schule kalkuliert und organisiert die Kurse anhand der angemeldeten (und zahlenden) Schüler. Daher kann man da nicht einfach "aussteigen", weil man es sich anders überlegt hat oder aus anderen Gründen. Das sind ja keine staatlichen Schulen, sondern - wie eine Praxis auch - private Unternehmen, die von dem leben müssen, was sie einnehmen. Die Dozenten wollen auch bezahlt werden, egal, wie viele Schüler nun im Raum sitzen.




Die Ausbildung an einer HP-Schule ist - weitgehend - schulmedizinisch orientiert, weil das auch beim Gesundheitsamt abgeprüft wird. Der Amtsarzt dort schmeißt Dich raus, wenn Du mit "Schwermetallausleitung und Algen" anfängst. Schulmedizinisch ist das alles Humbug. Und der Amtsarzt diskutiert auch nicht mit Dir. Der lässt Dich einfach durchfallen, wenn ihm die Antworten nicht gefallen.

Insofern stören solche Diskussionen tatsächlich den Unterricht, weil sie absolut sinnlos sind. Wir hatten damals auch die eine oder andere Mitstudentin, die mit den ärztlichen Dozenten darüber diskutieren wollte, ob die Schulmedizin nun Recht hat oder nicht. Letztlich hat das nur Zeit gekostet, denn - siehe oben - es ist bei der Prüfung vollkommen irrelevant, was man selbst glaubt oder nicht glaubt. Genauso könntest Du bei der Führerscheinprüfung anfangen, den Sinn der einen oder anderen Verkehrsregel in Frage zu stellen (und da gäbe es auch einiges zu bemerken...).

Ergänzung: Ich habe selbst ein Studium abgeschlossen - und natürlich haben wir mit unseren Dozenten diskutiert. Aber eine HP-Ausbildung ist kein Studium, sondern letztlich so etwas ähnliches wie eine Vorbereitung für die Führerscheinprüfung.

Ja, toll, Ihre Antwort sagt alles, was ich schrecklich finde an einer schulmedizinisch ausgerichteten HP-Ausbildung, dann brauche ich gar keine machen, wenn das so abläuft, kann ich mir sparen, und es ist total traurig, dass es dahin verkommen ist :( , aber ich denke es gibt noch andere HP-Schulen die mehr auf Naturheilkunde ausgerichtet sind, trotz Amtsarzt!
Entschuldigung aber bei Ihnen möchte ich nicht als Patient behandelt werden!
Zum Glück habe ich eine Schwermetallausleitung gemacht, und das war die beste der besten HP-Ausbildung die man machen kann, alles am eigenen Leib ausprobiert, bzw. erfahren, nicht nur theoretisch auswendig gelernt.
 

tigs

Tina
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Judith65 wie auch später in der Praxis mittels Behandlungsauftrag kommt es immer auf den "Auftrag" an, den wir erteilen...
Wenn ich einen Kurs belege, der dazu da ist, dass ich die Überprüfung zum HP beim Gesundheitsamt überstehe, dann sind das die Grundlagen und das spricht RWH an. Wenn ich einen Kurs zur Ernährungsberaterin belege, dann möchte ich alles rund um Ernährung und ihre Wirkung auf den Körper, ganzheitlich erfahren. Was den Kurs beinhaltet, so gab es dazu sicher eine Ausschreibung. Alleine dass die Schule auch HPs ausbildet und dabei auch Ausbildungen zu naturheilkundlichen Therapien anbietet, reicht nicht aus, um darauf zu schließen, dass die Ausbildung die Du belegst in Ernährungslehre naturheilkundlich basiert ist.
Aber ich denke, dass der Hinweis darauf auch für Leser interessant ist, die überlegen ob sie die Ausbildung bei einer Paracelsusschule machen oder nicht. Darum geht es letztlich in den thread ja: andere zu informieren über die eigenen Erfahrungen.
 

RWH

Rudolf
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Schulen bieten in der Regel neben der "schulmedizinischen" Prüfungsvorbereitung auch naturheilkundliche Kurse an. Das war auch bei Paracelsus so. Dort hatte ich - zusätzlich - ein so genanntes "Assistenzpraktikum" belegt, in dem praktisches Wissen in naturheilkundlichen Fächern vermittelt wurde. Das war wichtig für die spätere Praxis, auch um zu sehen, was für Gebiete man vertiefen möchte.

ABER, für die Prüfung vor dem Amtsarzt waren diese Kurse - abgesehen von Notfallmedizin - eben nicht relevant, weil - zumindest damals - naturheilkundliches Wissen für die Prüfung nicht relevant war. Ob einem das nun gefällt oder nicht...

Ich kannte einige, die fielen durch die Prüfung, weil sie versucht hatten, dem Amtsarzt zu erklären, was die Schulmedizin alles falsch macht. War keine gute Idee.
 

Müller-Lüdenscheid

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Schulen bieten in der Regel neben der "schulmedizinischen" Prüfungsvorbereitung auch naturheilkundliche Kurse an. Das war auch bei Paracelsus so. Dort hatte ich - zusätzlich - ein so genanntes "Assistenzpraktikum" belegt, in dem praktisches Wissen in naturheilkundlichen Fächern vermittelt wurde. Das war wichtig für die spätere Praxis, auch um zu sehen, was für Gebiete man vertiefen möchte.

ABER, für die Prüfung vor dem Amtsarzt waren diese Kurse - abgesehen von Notfallmedizin - eben nicht relevant, weil - zumindest damals - naturheilkundliches Wissen für die Prüfung nicht relevant war. Ob einem das nun gefällt oder nicht...

Ich kannte einige, die fielen durch die Prüfung, weil sie versucht hatten, dem Amtsarzt zu erklären, was die Schulmedizin alles falsch macht. War keine gute Idee.
darauf muss man erstmal kommen... Wäre eine solche Einstellung nicht schon behandlungsbedürftig??
 
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Henry.H

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Manches kann man eben nicht behandeln. Bei fehlender Intelligenz oder ideologischer Verblendung ist meist Hopfen und Malz verloren. Solche Kandidaten sortiert dann entweder der Amtsarzt oder der Markt aus.
 
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dialog

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Super Einstellung für Menschen die eine Störung im Gehirn oder in der Seele haben. Sortiert der Markt aus, klingt nach Euthanasie wie im dritten Reich.
Ich behandle alles, besonders die Bekloppten die durch den Rost der Gesellschaft gefallen sind. Es sind besondere Menschen.
Es ist eine Wahrheit, für die Überprüfung lernen hat nichts mit der praktischen Erfahrung zu tun die ein Psychotherapeut braucht um
heilsam mit psychisch kranken Menschen umzugehen. Paracelsusschule ist eine große Kette wie McDonald’s, daran kann man nichts ändern.
 

Henry.H

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Ich behandle alles
Du behandelst, ohne eine Heilerlaubnis zu haben?
Unglaublich!

Hast du dich überhaupt schon mal mit der Rechtslage in Deutschland beschäftigt?


Übrigens ging es betr. Aussortieren um diejenigen, die bitte möglichst keine Störung haben sollten. Nämlich HP/HPP. Einfach mal genau lesen!
 
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RWH

Rudolf
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Übrigens ging es betr. Aussortieren um diejenigen, die bitte möglichst keine Störung haben sollten. Nämlich HP/HPP. Einfach mal genau lesen!
Ja, wobei ich in unserem Beruf leider einige getroffen haben, die ideologisch völlig vernagelt waren. Wobei ich vermute, die zugrunde liegende Neurose hat diese Verblendung erst verursacht. Es ist wie bei den Geisterfahrern: "Wieso ein Geisterfahrer, es sind doch Tausende..."
 

tigs

Tina
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die "ideologisch vernagelte" Spezie ist aber (wenn wir ehrlich sind) in jedem Beruf anfindbar...
Thema: Dogma
Wo Dogma ist, fehlt die Liebe und somit das Leben und die Flexibilität zum Leben.
Auch wissenschaftliches oder technisches Dogma jeglicher Coleur ist mehr als nervig... und dieses evidenzbasierte Dogma ist eine Gesellschaftsneurose erster Ordnung...
 

RWH

Rudolf
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die "ideologisch vernagelte" Spezie ist aber (wenn wir ehrlich sind) in jedem Beruf anfindbar...
Ja, da hast Du natürlich recht. Dogmatismus ist ein Zeichen für ein schwaches Selbst, das "Zweifel" nicht verträgt. (So wie manche sich eben an der "Wissenschaftlichkeit" - oder was sie dafür halten - festklammern.)

Dazu fand ich kürzlich ein interessantes Zitat von Prof. Markolf Niemz (Physiker): "Was viele Menschen jedoch nicht wissen – in den Naturwissenschaften gibt es gar keine Beweise. Beweise kennen nur die logischen Wissenschaften, z.B. die Mathematik. Jede naturwissenschaftliche Theorie muss falsifizierbar sein, das heißt, sie muss die Möglichkeit zulassen, widerlegt zu werden. Auch Einsteins Relativitätstheorie lässt sich nicht beweisen. Demnach sind alle Naturwissenschaftler gläubig: Sie glauben, dass ihre Theorien wahr sind." Zitat Ende.

Irgendwo habe ich mal gelesen: Die Physiker glauben längst wieder an "Gott". Nur die Mediziner glauben immer noch an die Physiker...
 

Henry.H

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Streiche 'er', dann ergibt es mehr Sinn: 'Die Mediziner glauben immer noch an die Physik...'

Wobei das auch nur auf wenige Physiker zutrifft, je nach Fachrichtung. Ich hatte vor ein paar Tagen zu einem ähnlichen Thema eine interessante Diskussion mit meinem Cousin, einem Physik Prof.
 

RWH

Rudolf
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Schon klar, es gibt nirgends eine Meinung, die von allen geteilt wird. Immerhin finde ich es interessant, dass es Physiker gibt, die an "Göttliches" (wie immer man das definiert) glauben. Klar gibt es da auch knochenharte Materialisten.
 

tigs

Tina
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dazu habe ich gerade dieses Buch von Chopra als Hörbuch und dieses Buch von Dispenza
Chopra vergleicht die Newtonsche Physik mit der Quantenlehre ( = knallharte Materie vs. Teilchenlehre)
Dispenza verifiziert seine eigene Lehre mit wissenschaftlichen Messungen.
Ich finde das total interessant und echt Horizont erweiternd.
Was ich nicht mag sind diejenigen, die für das Statement zu ihrem (nicht dem Mainstream entspechendem) Weltbild sich der Quantentheorie als Erklärung bedienen - obwohl ich das auch verstehen kann. Letztlich ist das ja so, dass wir immer ein Weltbild haben, dass sich mit unseren Erfahrungen deckt und Erfahrungen wandeln und erweitern sich im Normalfall... das ist eben das Leben. Das beobachten wir in allen wissenschaftlichen und oder technischen Bereichen - nur eben in der sog. Schulmedizin nicht...
 

RWH

Rudolf
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Ja, die Quantenphysik hat den großen "Vorteil", dass sie kaum jemand versteht. Daher kann man damit alles begründen - wer kann es schon widerlegen?

Ich denke, in der Medizin gibt es ein großes Problem: Wir haben es mit Menschen zu tun. Daher sind - sonst übliche - Irrtümer oder Experimente immer so eine Sache. Ein Ingenieur kann sagen: So, jetzt haben wir 10 Autos an die Wand gefahren - und wissen nun, was wir anders machen müssen. In der Medizin funktioniert es im Grunde auch nicht anders (auch nicht in der Alternativmedizin!), nur wer von uns Therapeuten stellt sich schon hin und sagt: Naja, die letzten 10 Patienten haben die OP nicht überlebt, aber jetzt wissen wir, worauf wir achten müssen. Oder, eher aus unserem Bereich: OK, nachdem ich jetzt 10 Patienten von einer Krebs-OP abgeraten habe, sehe ich ein, dass ich es allein mit Curcuma und spiritueller Heilung auch nicht hinkriege...

In der Medizin darf man Fehler nicht wirklich zugeben, weil jeder erwartet, dass man keine macht. Und daher sind manche Therapeuten oft so dogmatisch - und schuld sind immer andere...
 

tigs

Tina
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Dennoch sind alle Lehren aus der Erfahrung heraus entstanden oder anders "try and error" oder "Versuch und Irrtum"
Häuser sind zusammengebrochen bevor es statische Berechnungen gab...
Unzählige Menschen sind gestorben oder sterben auch heute noch an den Versuchen neuer Behandlungen.
Deshalb wird da eben statistisch herumgefälscht wie zB wer Krebs länger als 5 Jahre überlebt ist geheilt...
Tritt ein anderer Krebs auf, so ist das eine neue Krebserkrankung. Symptomverschiebung kennt die SM überhaupt nicht. Es sind immer Erkrankungen ohne Zusammenhang zueinander. So kann man sich die Welt auch schönreden
 

RWH

Rudolf
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Ja, aber genau so läuft es.

Die "Insider" wissen das natürlich, aber da wir in einer "Null-Risiko"-Gesellschaft leben, wird dieses Wissen, wenn überhaupt nur stark gefiltert preisgegeben. Wie beim Thema "Impfen" auch, sind die meisten nicht in der Lage zwischen Risiko und Risiko zu entscheiden. Man erwartet, dass etwas "nur gut" ist. Und das gibt es eben nicht. (Das alte Problem des dualistischen Denkens)
 
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Judith65

Neues Mitglied
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Schulen bieten in der Regel neben der "schulmedizinischen" Prüfungsvorbereitung auch naturheilkundliche Kurse an. Das war auch bei Paracelsus so. Dort hatte ich - zusätzlich - ein so genanntes "Assistenzpraktikum" belegt, in dem praktisches Wissen in naturheilkundlichen Fächern vermittelt wurde. Das war wichtig für die spätere Praxis, auch um zu sehen, was für Gebiete man vertiefen möchte.

ABER, für die Prüfung vor dem Amtsarzt waren diese Kurse - abgesehen von Notfallmedizin - eben nicht relevant, weil - zumindest damals - naturheilkundliches Wissen für die Prüfung nicht relevant war. Ob einem das nun gefällt oder nicht...

Ich kannte einige, die fielen durch die Prüfung, weil sie versucht hatten, dem Amtsarzt zu erklären, was die Schulmedizin alles falsch macht. War keine gute Idee.
Das hat ja jetzt eine lange Diskussion losgelöst, ich kann jetzt nicht alles beantworten, möchte aber noch einiges mitteilen, dass hier keine Mißverständnisse entstehen:
Falls die ideologische Verblendung auf mich gemüntzt ist, ich verteufele die Schulmedizin nicht, im Gegenteil, ich habe ihr sehr viel zu verdanken. Als vierjähriges Kind hatte ich einen Oberschenkelhalsbruch, als fünfjähriges Kind eine Blutkrankheit (Verlhoffsche Krankheit) wobei sich wie beim Bluter die Trombozyten verringern (wahrscheinlich losgelöst durch eine Impfung, was ich jetzt durch ein Buch erfahren habe (Martin Hirte/ Impfen pro und contra) ich sage gleich dazu trotzdem bin ich kein Impfgegner, ich prüfe sehr genau was geimpft werden muss und wo man lieber nicht impfen sollte) eine Mandel Op, eine Bandscheiben OP, was ich damit sagen will, ich wurde von Chirugen zusammengeflickt, und von Ärzten behandelt (Bluttransfusion) die alle Schulmediziner waren, und ohne die ich nicht mehr leben würde!

Aber wenn ich auf eine Schule gehe, die sich ausdrücklich als Schule für Naturheilkunde bezeichnet, ich widerhole es nochmal NATURHEILDUNDE dann kann ich doch erwarten dass ich auch einen naturheilkundlich basierten Lehrplan erleben darf, wenn ich dort einen Kursus besuche und dafür Geld hinlege. Wenn RWH schreibt, in der HP- Ausbildung war der Fokus so stark auf die Amtsarztprüfung ausgerichtet, und es war kein Platz bzw. gar keine Zeit für eine naturheilkundliche Diskussion, ja die hätte er als störend empfunden, dann lange ich mir doch an den Kopf!!!!! Ok, dann gibt es da noch die anderen wirklichen naturheilkundlichen Kurse die man da noch belegen kann, hinterher, wenn die Prüfung vorbei ist, da verdient die Schule natürlich wieder dran. Nur zur Information: Ich habe eine Ausbildung an der Paracelsus Schule gemacht zur Ernährungsberaterin (wie oben schon beschrieben mein erster Beitrag) das ist eine Zusatzausbildung für Heilpraktiker, da saßen auch fertige Heilpraktiker drinnen, da war keine Amtsarztprüfung, auf die man sich vorbereiten musste, und wo war denn da die naturheilkundliche Ausrichtung? Pustekuchen! Das ist doch ein Witz!
Ich möchte ja an einer Heilpraktikerschule eine Alternative zur Schulmedizin erlernen, weil die Schulmedizin eben den Menschen nicht als ganzheitliches Wesen versteht, es werden für mich nur Teilaspekte des Menschen bei der Schulmedizin betrachtet, das kann dem Menschen auch helfen, aber eben nicht immer, und in solchen Fällen wo die Schulmedizin nicht mehr weiter kommt, da ist dann der Heilpraktiker gefragt. So verstehe ich das!

Für mich hat die große Mehrheit der Menschheit entweder kein Gefühl für die Natur, bzw. kein Vertrauen in die Natur, und wenn eine Schule für Naturheilkunde keine oder eine solch nachlässige Ausrichtung auf Naturheilkunde hat, nenne ich das berufsstandsschädigend, denn wir bräuchten dringend gute Heilpraktiker!
 

RWH

Rudolf
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Dazu kann ich nur sagen: Vorher genau nachfragen, was man "kauft". Nur weil das "Naturheilkunde" im Name vorkommt, heißt das nicht, dass nur Naturheilkunde vermittelt wird. Das ist im Übrigen bei ALLEN Heilpraktikerschulen so - zumindest was den Teil betrifft, der auf die Überprüfung von dem Amtsarzt vorbereitet- und das ist nun mal ein "schulmedizinische" Prüfung. Auch beim Thema Ernährungsberatung gibt es sehr verschiedene Ansichten. Viele Schulen richten sich nach dem, was die DGE vorgibt, weil das nun mal die anerkannte Definition ist (auch wenn ich sie in vielen Teilen für falsch halte). Es geht ja auch darum, dass die Absolventen der Kurse später einmal damit arbeiten müssen.

Im Übrigen kämpft der Berufsstand der Heilpraktiker gerade damit, dass man ihn abschaffen will, WEIL er nicht schulmedizinisch (akademisch) genug ausgerichtet ist.
 

tigs

Tina
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hallo Judith65 ich verstehe Dich sehr gut und kann auch Deinen Frust nachvollziehen. Aber es ist eben auch so, wie Rudolf schreibt. Wir leben in einer gesellschaftlich kranken Welt, in der den Worten per Definition innerhalb von Werbeäußerungen nicht geglaubt werden kann, sofern es sich nicht um einen geschützten Begriff handelt... und so ist eben Vollkorn nicht das volle Korn und eine Naturheilkundeschule auch nicht unbedingt durch und durch auf Naturheilkunde ausgerichtet.
Da ich jeseits von einem BWL-Seminar (und da habe ich keine Naturheilkunde erwartet) bisher bei Paracelsus noch kein Seminar belegt habe, kann ich dazu nichts sagen. Ich muss jedoch gestehen, dass ich persönlich auch Ernährungsberatung in einer HP-Schule als ganzheitliche Ausbildung erwarten würde. Aber in keinem Bereich gibt es soviel Unklarheit und Widerspruch wie gerade in der Ernährungstherapie, denn das ist eben nicht 08/15 möglich und eben genau diese Differenzierung würde ich von einer HP-Schule erwarten. Insofern verstehe ich Deinen Frust.
 
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