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Psychotherapie für Babys und Kleinkinder

Bienchen2000

Themenstarter
Neues Mitglied
Hallöchen,
Ich fange zwar gerade erst an für den HPP zu lernen, aber ich überlege jetzt schon später ggf. mit traumatisierten Säuglingen und Kleinkindern, die gerade anfangen zu sprechen, zu arbeiten.
Es gibt ja z.B. traumatisierte Babys, unter anderem wenn sie misshandelt wurden oder früh getrennt wurden von ihrer Mutter.

Welche Therapiearten eignen sich für sie?

Gelesen habe ich schon von:

1.EMDR
2. I. B. T. (auf wzpp. de nachzulesen)
3. Das Verfahren SAFE (sichere Ausbildung für Eltern) von Karl Heinz Brisch
4. Tiergestütze Therapie
5. Ggf. Spieltherapie (da weiß ich aber nicht, ob das für Säuglinge auch geeignet ist.
6. EFT

Gibt es noch weitere wirksame Verfahren, die HPPs erlernen und anwenden können bei dieser Altersstufe und die dafür geeignet wären?
Z.b. Gestalttherapie?
Mir fehlen da irgendwie die Ideen.

Liebe Grüße
Monika
 
Praxis mit Erfolg

Henry.H

HPP + Hypnotherapeut
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Heilpraktiker
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Grünberg
Therapien
Hypnose, Traumatherapie (u.a. EMDR), KVT, systemische Verfahren, Sexualtherapie
Status
HPP
Au weia, das geht kaum. Woher willst du bei einem Kleinkind wissen, dass es misshandelt wurde?
Und vor allem, ob und worunter es selbst tatsächlich leidet?
Was für eine Traumatherapie essentiell ist.

Und: wer soll die Therapien bezahlen? Es muss nämlich schon eine erhebliche Beeinträchtigung bestehen, bevor Eltern bereit sind, aus eigener Tasche für ihre Kinder eine Therapie zu bezahlen. Und diese Beeinträchtigung besteht meist frühestens dann, wenn das Kind sprachlich renitent wird oder in der Schule nicht mitkommt. Dann wird das Kind jedoch erstmal durch den Wolf gedreht, der von der Krankenversicherung bezahlt wird.



Natürlich gibt es in dieser Richtung Denkweisen. Die halte ich jedoch für unverantwortlich.
 
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Bienchen2000

Themenstarter
Neues Mitglied
Guten Morgen,

Natürlich weiß man bei manchen kleinkindern und Babys, dass sie misshandelt wurden. Das gilt insbesondere für solche, die aus ihren Familien herausgenommen wurden, wie Pflege- und Adoptivkinder.
Und auch diese bedürfen so früh wie möglich einer Therapie, vor allem da bei manchen schon sehr früh Auffälligkeiten bestehen, auch schon als Baby.

Zur Vertiefung könntest du dir diesen Link durchlesen:

Mich würde auch interessieren, welche genaue Denkweisen in diese Richtung du für unverantwortlich hältst und vor allem warum.

Vielen Dank schon mal :)
 

Henry.H

HPP + Hypnotherapeut
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Grünberg
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Hypnose, Traumatherapie (u.a. EMDR), KVT, systemische Verfahren, Sexualtherapie
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HPP
Ich stehe gerade fest, dass ich nicht dabei geschrieben habe, dass sich meine diesbezüglichen Vorbehalte auf Verfahren wie EMDR und EFT etc. beziehen, die eine kognitive Mitarbeit erfordern. Sorry für daraus entstehendes Missverstehen. Natürlich bezieht es sich nicht auf Verfahren, die das Entwickeln von Nähe, Wiederherstellung von Vertrauen, Bindung etc. beinhalten.

Für unverantwortlich halte ich, dass Kindern - so meine berufliche Erfahrung - häufig Therapien übergestülpt werden, die eher den Verletzungen und Sichtweisen der Bezugspersonen als den Bedürfnissen der Kinder entsprechen. Daraus entstehen eher neue Traumata oder emotionale Belastungen als Linderung. Ich hatte bisher einige Patienten in der Praxis, die unter - vermutlich unpassenden, soweit sich das nach Jahren noch beurteilen lässt - Therapien in der Kindheit gelitten haben. Subjektiv wurde es jedenfalls so empfunden.

Misshandlung und Vernachlässigung hat individuelle Auswirkungen. Bei Erwachsenen stellt man beispielsweise manchmal fest, dass nicht die körperliche Gewalt in der Kindheit primär traumatisierte, sondern die psychische Gewalt. Wie will ein Therapeut das unterscheiden, wenn das Kind selbst es noch nicht äußern kann? Und vor allem, worauf soll eine aktive Intervention wie EMDR oder EFT dann sinnvoll abstellen?

Kinder können schlimme Erlebnisse meist besser verarbeiten, als Erwachsene aus ihrer Denkweise heraus meinen. Wichtig ist vor allem, dass sie aus der Belastungssituation herauskommen, Sicherheit und Struktur erhalten und Bezugspersonen bekommen, denen sie vertrauen können. Dann beruhigen sich Störungen meist auch recht schnell.

Im Umgang mit Kinder ist gut gemeint ganz oft nicht gut gemacht. Leider dienen fürsorgliche Bemühungen eben oft der Befriedigung der Fürsorger als den Kindern, die meist ganz einfach nur stabile Verhältnisse, wie zuvor beschrieben, brauchen.


edit: ich habe hierzu vielleicht eine recht kategorische Ansicht, die aus entsprechenden Erfahrungen resultiert.
Grundsätzlich bin ich jedoch allem gegenüber aufgeschlossen, was Menschen helfen kann. Lass Dich bitte also von dem Geschriebenen nicht entmutigen, auch mal andere oder neue Wege zu gehen. Ich hoffe, dass ich dazu beitragen konnte, dass Du genauer hinschaust.
 
Zuletzt bearbeitet:

Tibina

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Kinesiologie
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Ich denke schon, dass es für Babys und Kleinkinder geeignete Therapien gibt.
Ich gebe aber auch Henry recht, dass man dabei sehr, sehr vorsichtig und achtsam sein sollte.
Besonders wichtig finde ich dabei den Punkt, dass oft eher die Eltern als die Kinder Hilfe benötigen!

Aber dass Kinder gut verarbeiten, möchte ich so trotzdem nicht stehen lassen. Oft wirkt es zwar oberflächlich so, aber ich habe öfter mal Fälle, in denen die Ursache für psychische und körperliche (!) Probleme der Gegenwart in traumatischen Situationen im ganz frühen Lebensalter liegt. Dabei müssen das für unsere Begriffe gar keine dramatischen Sachen sein, die hier solche Probleme nach sich ziehen!
Ich selber arbeite mit Kinesiologie und anderen energetischen Verfahren und habe mal bei einem Erwachsenen den Ursprung für seine Probleme im 6. Fertilitätsmonat ausgetestet!
Oder Patienten mit Lernschwierigkeiten, Angststörungen und schulmedizinisch nicht behandelbaren Ohrenschmerzen (Allgemeinmediziner, HNO, Orthopäde - keiner konnte helfen), die ihre Ursache im Säuglings- und Kleinkindalter hatten.

Allerdings habe ich selber noch nie Babys behandelt. Die Menschen kommen frühestens im Schulkindalter zu mir. Wie Henry so schön sagt, werden die Leute ja erstmal durch die schulmedizinische Mühle gedreht.

Dass du später Pflegekinder therapieren kannst, sehe ich aber auch aus anderen Gründen eher skeptisch: Pflegeeltern unterliegen meines Wissenes nach sehr strengen Bestimmungen, was die Therapien und Therapeuten angeht, die sie ihren Pflegekindern zukommen lassen dürfen.
Und dann ist die Frage, wer das bezahlen soll: Die Krankenkassen finanzieren diese Art der Behandlung nicht. Und ich bezweifle sehr, dass das Sozialamt hier etwas übernimmt.
(Sollte ich hier falsch liegen, bitte korrigieren! Das würde mich dann wirklich sehr interessieren!)
Fazit: Die Gewinnung von Klienten dürfte seeeehr schwierig werden, und Geld kannst du dann auch nicht damit verdienen.
 

Henry.H

HPP + Hypnotherapeut
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Aber dass Kinder gut verarbeiten, möchte ich so trotzdem nicht stehen lassen. Oft wirkt es zwar oberflächlich so, aber ich habe öfter mal Fälle, in denen die Ursache für psychische und körperliche (!) Probleme der Gegenwart in traumatischen Situationen im ganz frühen Lebensalter liegt.
Da gebe ich dir recht.
Nur: hätte eine Therapie im ganz frühen Lebensalter tatsächlich Verbesserung gebracht? Wie wäre diese nämlich ausgerichtet gewesen?

Oft sind die von dir beschriebenen Menschen ja auch nicht, wie von mir oben als Voraussetzung angemerkt, nach dem belastenden Ereignis bzw. Lebensphase in stabile Verhältnisse gekommen.
 

Bienchen2000

Themenstarter
Neues Mitglied
Hallo Henry,
vielen Dank für diene Schilderungen.
Bezüglich deines edits: Du hast recht, zu Anfang war ich schon überrascht, über so eine ablehnende Meinung zu meinem Vorhaben gerade in diesem Forum zu stolpern.
Danke, dass Du das klargestellt hast :)

Bezüglich der EFT für Kleinkinder habe ich mich beisher noch nicht informiert, und nur wenig gefunden, aber es gibt sie.

Zu der EMDR habe ich jedoch z.B. das hier gefunden:
(ab Seite 52, Artikel von Frau Katrin Bogner)

Da geht es um schon sehr frühe Traumatisierungen bei Babys, in diesem Artikel ist es die Frühgeburt sowie sehr frühe Operationen am Säugling, die damit verbundenen Ängste und der Kontrollverlust. Desweiteren geht es auch fast immer damit einher, dass auch die betroffenen Eltern bei Bedarf mitzutherapieren wären.

Es gibt auch Ausbildungen zu EMDR bei Babys sowie Therapieangebote sind im Internet zu finden, diese Links stelle ich hier aber nicht rein, das sind ja Praxen, und ich weiß nicht, ob sie das so gern hätten ...??

Ich habe mal mit einer Pflegemutter gesprochen, die einen 1jeährigen Jungen zur Dauerpflege bekommen hat. Erst nach 1 Jahr (also als er 2 Jahre alte war) hat er angefangen, die richtig heftigen Verhaltensauffälligkeiten zu zeigen.
Das nennt man Übertragungsphase, diese erfolgt nach der Anpassungsphase. In der Übertragungsphase zeigen in vielen Fällen (bestimmt nicht in allen) Pflegekinder und Adoptivkinder auch in den Pflegestellen oder bei den neuen Eltern so ein Verhalten, als ob sie auch dort bedroht, vernachlässigt oder misshandelt würden.
Hätte man schon früher etwas getan, um ihm zu helefn, hätte sich das wahrscheinlich besser entwickelt. Dafür muss man aber lernen, auch schon auf die ganz frühen Signale zu achten, und das möchte ich ja gern lernen.

edit: im Artikel ab Seite 52, Artikel von Frau Katrin Bogner.
 

Bienchen2000

Themenstarter
Neues Mitglied
Ich denke schon, dass es für Babys und Kleinkinder geeignete Therapien gibt.
Ich gebe aber auch Henry recht, dass man dabei sehr, sehr vorsichtig und achtsam sein sollte.
Besonders wichtig finde ich dabei den Punkt, dass oft eher die Eltern als die Kinder Hilfe benötigen!
Hallo Tibina,
danke für deine Antwort.
Du schreibst, es gibt sicher Therapien für Babys und Kleinkinder.
Weißt Du auch vielleicht welche dafür besonders geeignet sind?

Dass du später Pflegekinder therapieren kannst, sehe ich aber auch aus anderen Gründen eher skeptisch: Pflegeeltern unterliegen meines Wissenes nach sehr strengen Bestimmungen, was die Therapien und Therapeuten angeht, die sie ihren Pflegekindern zukommen lassen dürfen.
Und dann ist die Frage, wer das bezahlen soll: Die Krankenkassen finanzieren diese Art der Behandlung nicht. Und ich bezweifle sehr, dass das Sozialamt hier etwas übernimmt.
(Sollte ich hier falsch liegen, bitte korrigieren! Das würde mich dann wirklich sehr interessieren!)
Fazit: Die Gewinnung von Klienten dürfte seeeehr schwierig werden, und Geld kannst du dann auch nicht damit verdienen.
Ich meine ja auch nicht nur Pflegekinder. Auch Adoptivkinder oder eventuell Frühgeborene, s. den Artikel, den ich weiter oben reingesetzt habe.
Es könnte ja auch sein, dass diese Art von Therapie noch zu unbekannt ist und sich erst mal durchsetzen muss?
Oder eventuell bei den Jugendämtern u.s.w. erst bekannt gemacht werden müsste...
Es gibt auf jden Fall auch Pflegeeltern, die zum Heilpraktikern gehen.
Sie müssen es vermutlich aus eigener Tasche bezahlen.
Arztgänge unterliegen der Entscheidungsgewalt der Pflegeeltern, ich vermute mal Gänge zum Heilpraktiker auch.
Opereationen müssen die Sorgeberechtigten genehmigen.

Ich habe ja auch nicht vor, ausschließlich Babys zu therapieren, aber auf jeden Fall auch, einschließlich älterer Kinder.
Außerdem werde ich vermutlich nebenberuflich tätig sein.

Und weil ich das Gefühl habe (wie gesagt, ich stehe noch ganz am Anfang meiner Orientierungsphase), dass es in dem Bereich für Babys und Kleinkinder nicht so viel gibt, wäre es deshalb auch sehr interessant für mich.

Ich danke euch!!!
 

Tibina

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Oft sind die von dir beschriebenen Menschen ja auch nicht, wie von mir oben als Voraussetzung angemerkt, nach dem belastenden Ereignis bzw. Lebensphase in stabile Verhältnisse gekommen.
Nein, es sind bei mir meistens Menschen aus stabilen, "gutbürgerlichen" Verhältnissen, die Probleme haben und mich aufsuchen.
Es sind auch nicht unbedingt dramatische Ereignisse, die diese massiven Auswirkungen haben. Da reicht für den Ausbruch eines Heuschnupfens beim Teenie der gutgelaufene (!) Übergang an eine neue Schule einige Jahre zuvor.
Oder für die 5 Wochen andauernden massiven Ohrenschmerzen war der damalige Frust des Einjährigen über die Abreise des Vaters (zu Besuch von Mutter und Kind auf Kur) ausschlaggebend. Zum Zeitpunkt der Behandlung war das Kind 13 Jahre alt...

Oder das Kind einer Durchschnittsfamilie mit Papa, Mama, 2 Kindern und einem Hund.
Als Hauptursache wurde eine traumatische Geburt ausgetestet (und in 3 Sitzungen balanciert). Das Kind hatte übrigens keine Erinnerung an diese Geburt.
Also auch nichts mit destruktiver Umgebung, aus der das Kind nicht rauskam.

Nur: hätte eine Therapie im ganz frühen Lebensalter tatsächlich Verbesserung gebracht? Wie wäre diese nämlich ausgerichtet gewesen?
Ich gehe davon aus, dass ich diese Menschen im realen Leben auch sehr viel früher hätte behandeln können. Das hole ich ja quasi während der Sitzungen nach: Ich gehe zum sinnvollsten Therapiezeitpunkt zurück und arbeite erst dann mit dem Menschen, bzw. dessen Energiekörper. "Sinnvoll" schreibe ich, weil es nicht unbedingt das früheste Lebensalter ist oder der Zeitpunkt des größten Traumas, in dem ich balanciere. Sondern der Zeitpunkt, in dem man die größte Wirkung erzielen kann, ohne zu viel aufzuwirbeln.
Das kann man dann später machen, wenn die Person gefestigter ist und falls es noch notwendig sein sollte.

Wie der Behandlungserfolg bei Menschen ist, die längere Zeit in destruktiven Verhältnissen leben, kann ich noch nicht beurteilen, solche Fälle hatte ich noch nicht.
Aber damit das Lachen trotz des Themas nicht zu kurz kommt, kann ich an dieser Stelle mit der Balance eines Pferd aufwarten, dass mehrere Jahre in schlechter Umgebung gehalten wurde und dann nach Änderung der Umgebung trotzdem noch auffällig war. Allerdings war das Pferd nicht in der Prägephase der negativen Umgebung ausgesetzt.
Und ja, die Behandlung hat definitiv geholfen. :)
Und nochmal ja, ich bin seeehr experimentierfreudig. :D
 

Tibina

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Du schreibst, es gibt sicher Therapien für Babys und Kleinkinder.
Weißt Du auch vielleicht welche dafür besonders geeignet sind?
Ich kann dir für die "Kommunikation" mit Babys, Kindern und ganz besonders dem Unbewussten die Kinesiologie, besser: den Muskeltest, an´s Herz legen.
Und in Damme im IKL gibt es außerdem mittlerweile den Ausbildungsgang "Entwicklungskinesiologie". Dann hast du auf alle Fälle eine Ausbildung mit Schwerpunkt auf die Entwicklungsphasen von der Konzeption bis zum Trotzalter. Ich selber habe das nicht gemacht, aber vielleicht ist das etwas für dich?

Übrigens hatte mal eine Kollegin die Idee, an eine Kinderwunschklinik zu gehen, um bereits die Samen- und Eizellen in den Reagenzgläsern zu behandeln. Nach ihrer Theorie ist es wichtig in diesem Stadium bei dieser Art der Entstehung zu balancieren, weil das Fehlen des Gefühls in dieser Phase schlecht für den späteren Menschen sein muss.
Ich weiß immer noch nicht, ob ich über diese Theorie lachen oder für sehr sinnvoll halten soll? :unsure:
 

Bienchen2000

Themenstarter
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Hallo Tibina,

Vielen Dank für die Info mit der kinesiologie bzw. Entwicklungskinesiologie. In dem Zusammenhang kannte ich das so noch nicht, hört sich auf jeden Fall interessant an, und ich werde es auf meine Liste der möglichen Therapieformen setzen.

Im Zusammenhang mit den Kinderwunschkliniken war mir bisher nur bekannt, dass die sich der Kinderwunschtherapie unterziehenden Eheleute therapiert werden, da sie durch die anstrengende Prozedur auch traumatisiert werden können, viele beschreiben das ganze als sehr belastend.
Deshalb könnte ich mir gut vorstellen, dass die so rein “mechanisch“ entstanden Eizellen und Spermien (also ich meine mit ärztlicher Hilfe, Spritzen usw.) den Bedarf einer Behandlung haben könnten. Dazu kenne ich mich in dieser Materie nicht aus. Aus meiner jetzigen Sicht würde ich mich eher auf Babys und Kinder beschränken, ggf. auch die Eltern.
 

Sternlein1972

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TFM, Spagyrik, Bachblüten, Biochemie, Schröpfen, Schröpfkopfmassage
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Ich habe mal mit einer Pflegemutter gesprochen, die einen 1jeährigen Jungen zur Dauerpflege bekommen hat. Erst nach 1 Jahr (also als er 2 Jahre alte war) hat er angefangen, die richtig heftigen Verhaltensauffälligkeiten zu zeigen.
Das nennt man Übertragungsphase, diese erfolgt nach der Anpassungsphase. In der Übertragungsphase zeigen in vielen Fällen (bestimmt nicht in allen) Pflegekinder und Adoptivkinder auch in den Pflegestellen oder bei den neuen Eltern so ein Verhalten, als ob sie auch dort bedroht, vernachlässigt oder misshandelt würden.
Hätte man schon früher etwas getan, um ihm zu helefn, hätte sich das wahrscheinlich besser entwickelt. Dafür muss man aber lernen, auch schon auf die ganz frühen Signale zu achten, und das möchte ich ja gern lernen.
ich würde dir die bücher von irmela wiemann und co empfehlen. und auch, dich in den bereich pflegschaft und co besser einzulesen.
 
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