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Wofür die Deutschen zum Heilpraktiker gehen.

Dieses Thema im Forum "Aktuelles" wurde erstellt von Jochen Pippir, 1. August 2017.

Schlagworte:
  1. Jochen Pippir

    Jochen Pippir Administrator Administrator Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    25. Juli 2005
    Status:
    HP
    Auf der Statistikplattform Statista ist kürzlich folgende Statistik veröffentlicht worden.

    infografik_10337_nutzung_von_naturheilverfahren_n.jpg
    Grafik von Statista

    Ist das bei Euch in der Praxis ähnlich oder weicht das komplett ab?
     
    Passione und dpleiss gefällt das.
  2. Passione

    Passione Marta Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    3. April 2010
    Status:
    HP
    Meinst Du die Beschwerden?

    Bei mir sind es in etwa diese Reihenfolge
    1.Magen-Darmbeschwerden
    2. Herz-/Kreislauf
    3. Schmerzen, Kopf und Rückenschmerzen, also aller Art
    4. Schilddrüsenproblematik
    4.Hautprobleme
    5. Psychische Belastungen
    6. Schwere Erkrsnkungen
    7. Anderes, was noch nicht erwähnt wurde
    8. Rauchen abgewöhnen

    Ach ja, ganz hätte ich es vergessen, es ist immer die Gewichtsproblematik dabei, also Ernährungsberatung. Das habe ich hier nicht in den Unterpunkten erfaßt, denn das läuft bei mir immer nebenher.


    Ich denke, das kommt ein bißchen auf die Spezialisierung an, denn dafür ist man ja auch im Patientenkreis bekannt und bekommt somit wieder durch Empfehlung neue Patienten.
     
    Susanne23 gefällt das.
  3. Susanne23

    Susanne23 Bekanntes Mitglied Heilpraktiker

    Registriert seit:
    7. Juli 2010
    Status:
    HP
    Also über die 50 Prozent, die nicht kommen, kann ich nichts sagen:ROFLMAO:.
    Aber ich denke, es sind eher vielleicht nur 30 Prozent.
    Bei mir ist die Reihenfolge eher folgende:

    hormonelle Probleme, einschließlich Kinderwunsch
    Schmerzen im Bewegungsapparat
    Magen-Darm
    Hautprobleme
    schwere Erkrankungen
    psychische Probleme
    und dann noch all das andere

    Migräne /Kopfschmerz ist jedoch oft bei den hormonellen Erkrankungen mit enthalten
     
    Passione gefällt das.
  4. Passione

    Passione Marta Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    3. April 2010
    Status:
    HP
    Es ist sowieso etwas schwieriger, denn es kommen ganz ganz selten Hilfesuchende zu mir, die nur solitär wegen einer bestimmten Erkrankung behandelt werden wollen. Vielmehr ist es eine ganze Latte von Beschwerden, die oben schon mehrfach angesprochen wurden.

    Da der uns "Unbekannte Patient" normalerweise erst mal seine Ärzte absolviert und erst dann, wenn dort alles, was unternommen wurde, nichts hilft, den Weg zu uns findet, ist das ohnehin ein bißchen "verwaschen", wie Statistiken eben so sind. Zunächst wird DAS genutzt, was nichts kostet. Und das ist in der Regel der Arzt, weil bei allen Versicherten hier die Krankenversicherung zahlt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. August 2017
    Susanne23 und tigs gefällt das.
  5. tigs

    tigs Tina Mitarbeiter Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    17. Dezember 2012
    Status:
    HP
    danke, ich liebe diese Art des Humors :LOL::love:
    das unterscheidet sich sicher innerhalb von Deutschland mit ganz starkem Nord-/Südgefälle (je südlicher desto kleiner die Zahl)

    Wenn ich hier (völlig unstatistisch) meinem Gefühl nach beobachte, würde ich den Anteil hier auf >50% schätzen

    Und da liegt hier (scheinbar) die Schmerzgrenze auch bei Unzufriedenheit mit dem was ist, weitaus höher als ich es in anderen Gebieten Deutschlands beobachte... zumindest was den Durchschnittsbürger betrifft. (Und wir liegen hier zB südlicher als NRW)
     
    Susanne23 und Passione gefällt das.
  6. RWH

    RWH Rudolf Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    3. Januar 2009
    Status:
    HP
    Bei mir sieht die Statistik ungefähr so aus - immer bezogen, auf das, was die Patienten als Grund für den Besuch angeben:

    25% Darm, Verdauungsprobleme
    20 % Bewegungsapparat (Rücken, Arthrose)
    20% Allergien, Haut
    15% Psychosomatik (inkl. unklaren Schmerzen)
    10% schwere Erkrankungen (Krebs etc.)
    5% "Hormonelles" (Klimakterium, Schilddrüse)
    5% Diverses (DBS, Ulcus cruris, Demenz usw.)

    Die 50% scheinen mir auch ein wenig niedrig zu sein, denn hier wird ja nicht nur der Besuch beim HP abgefragt, sondern generell alternative Methoden, also auch vom Arzt oder Apotheker oder Selbstversuch. Wie immer bei Befragungen ist die Fragestellung entscheidend. Was genau ist "alternativ"? Ist Teufelskralle ein alternatives Heilmittel oder Johanniskraut? Und wenn der Arzt Akupunktur macht, ist das dann für die Leute alternativ oder nicht?

    Da dürfte es eine ziemliche Grauzone geben.
     
    Susanne23 und tigs gefällt das.
  7. tigs

    tigs Tina Mitarbeiter Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    17. Dezember 2012
    Status:
    HP
    und der Frageort!
    Würde man mir die Frage in der Fußgängerzone stellen, so würde ich keine Angabe machen. Faktisch gehe ich aber seit 1995 nur noch zum HP(P) - Ausnahmen waren Schwangerschaften, Zahnarztbesuche und 1x Krankenhaus
     
    RWH gefällt das.
  8. RWH

    RWH Rudolf Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    3. Januar 2009
    Status:
    HP
    Warum nicht?
     
  9. tigs

    tigs Tina Mitarbeiter Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    17. Dezember 2012
    Status:
    HP
    weil ich nur ganz selten in Fußgängerzonen Fragen beantworte. Ich mag das nicht von der Seite angesprochen zu werden.
     
  10. RWH

    RWH Rudolf Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    3. Januar 2009
    Status:
    HP
    Ach so, deshalb.
     
  11. Kittycat65

    Kittycat65 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    13. Januar 2017
    Ich kann mich Susanne23 nur anschließen. Auch zu mir kommen die meisten Patienten nicht mit einer bestimmten Erkrankung, sondern mit unterschiedlichen Beschwerden der gleichen Ursache. Am häufigsten vertreten sind dabei Kopfschmerzen, Schwächegefühl, Magen-Darm-Beschwerden und Hautprobleme.
    Liebe Grüße
     
  12. RWH

    RWH Rudolf Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    3. Januar 2009
    Status:
    HP
    Das sind eben die Erkrankungen bei denen die "Schulmedizin" entweder die Schulter zuckt oder mit Kanonen auf Spatzen schießt.
     
  13. Manfred Lobstein

    Manfred Lobstein Bekanntes Mitglied Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    4. September 2012
    Status:
    HP
    Und danach ist es noch schlimmer!
    Hinzu kommt, daß ihnen in vielen Fällen, daß entsprechende Einfühlungsvermögen und Verständnis für den Pat. fehlt, sowie aus zeitlichen Gründen, der entsprechende Freiraum für eine fundierte Untersuchung und Therapie!
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. August 2017
  14. RWH

    RWH Rudolf Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    3. Januar 2009
    Status:
    HP
    Ja, da hast Du recht. Das ist eines der größten Probleme der heutigen Medizin. Sie hat keine Zeit mehr und sieht die Menschen nicht mehr, sondern nur noch das "Symptom". Und so produziert sie massenweise chronisch Kranke, die dann wiederum die Kosten permanent steigen lassen.

    Vielleicht kennst Du diese kleine (erfundene?) Geschichte?

    <<Ein Mann geht am Strand spazieren. Auf einmal sieht er in der Entfernung Blaulicht, hört Siren und sieht Rettungskräfte am Strand herum rennen. Er geht näher hin und sieht, dass man dort Verletzte versorgt. Als er hochschaut, sieht er über den Verletzten eine Klippe mit einem Geländer. Und als er genau hinschaut, sieht er, dass das Geländer beschädigt ist und ständig Leute herunterstürzen, die sich neugierig vorbeugen, um zu sehen, was da unten los ist. Er rennt zu den Einsatzkräften und ruft: "Ihr müsst das Geländer reparieren, sonst fallen da immer neue Leute runter." "Dafür haben wir keine Zeit, wir müssen uns um die Verletzten kümmern" antworten ihm die Sanitäter >>

    So ist das auch mit unserem Gesundheitswesen...
     
  15. Manfred Lobstein

    Manfred Lobstein Bekanntes Mitglied Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    4. September 2012
    Status:
    HP
    Eine Geschichte, die einen zum Nachdenken bringt! Sie trifft den Nagel auf den Kopf.
    Man könnte auch sagen, nicht die Kausaltherapie, sondern die sympthomatische Therapie
    steht im Vordergrund...
     
  16. RWH

    RWH Rudolf Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    3. Januar 2009
    Status:
    HP
    Ja, aber das ist die Realität, wobei die "Schuld" bei allen liegt. Patienten kommen ja meist erst, wenn bereits etwas passiert ist und wollen dann vor allem das störende Symptom weg haben. Insofern treffen sich hier die Interessen der Beteiligten: Die Ärzte wollen/können sich nicht intensiv mit der Ursachensuche beschäftigen, die Patienten wollen es oft auch nicht - und die Industrie freut sich über die vielen Dauerkunden...
     
  17. tigs

    tigs Tina Mitarbeiter Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    17. Dezember 2012
    Status:
    HP
    ich sag jetzt hier mal provokativ: wenn wir unseren Lebensstil von artfremd auf artgerecht in allen Bereichen umwandeln würden, so wären sehr wahrscheinlich 80-90% der Symptome verschwunden, weil der Körper selber im richtigen Umfeld damit klar käme.

    ...aber das ist unbequem.
     
    Manfred Lobstein gefällt das.
  18. RWH

    RWH Rudolf Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    3. Januar 2009
    Status:
    HP
    Mehr als das. Es würde eine vollständige Änderung unserer Lebensweise bedeuten, inkl. unseres Freizeitverhaltens. Ich bin wirklich kein Asket und erlaube mir viele Ausnahmen (Bei mir ist auch mal ne Curry-Wurst drin), trotzdem bin ich in meinem Bekanntenkreis schon ein Freak.

    Zu so einer umfassenden Änderung sind nur die wenigsten bereit.
     
  19. tigs

    tigs Tina Mitarbeiter Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    17. Dezember 2012
    Status:
    HP
    Weil's es gegen den Strom geht. Der Mainstream entscheidet. Ich behaupte jetzt mal, dass der einzelne Mensch nicht entscheidet ungesund zu leben und bewusst ein Leben mit Erkrankung zu führen.

    Langfristig glaube ich aber, kommen wir nicht da drum herum

    Und dafür müssen wir kein Asket sein.

    Die vielen Paleo-, Quantum Health- und ähnlichen Biohack-Gruppen beweisen es.

    Ich werde jetzt mal noch krasser-provokativ: Die natürliche Auslese wird ganz im Sinne der Evolution für die Lösung des Problemes sorgen. Die, die sich nicht ändern wollen, werden langfristig aussterben.

    Langfristig betrachtet geht unsere Gesellschaft nicht mit dem Leben konform
     
  20. RWH

    RWH Rudolf Heilpraktiker Forumsunterstützer

    Registriert seit:
    3. Januar 2009
    Status:
    HP
    Seit Tausenden von Jahren "tricksen" wir die Selektion aus. Das tun wir auch heute, nur mit zunehmendem Aufwand
     

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