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    Es befinden sich momentan über 2800 Themen mit über 48000 Beiträgen darin. Ein wertvolles Nachschlagewerk nicht nur für Heilpraktiker die erst begonnen haben, sondern auch für die gestandenen die schon über jahrelange Erfahrung verfügen.

    Nähere Informationen unter: Interner Bereich für Heilpraktiker - Info

Praxismarketing für Anfänger und Fortgeschrittene

Praxismarketing für Anfänger und Fortgeschrittene

Du weißt nicht, was du als Praxisanfänger für Werbung machen sollst, um Patienten zu gewinnen? Dieser Beitrag gibt dir einen Überblick, was sich in der Praxis bewährt hat und auf welche Werbeformen eher verzichtet werden sollten.

Dieser Beitrag geht nur auf die Werbeformen ein, nicht auf die gesetzlichen Vorgaben, die es natürlich zu beachten gilt. Hierfür verlinke ich zum HWG.

Sollte ein Thema fehlen oder du Genaueres dazu wissen möchtest, kommentiere den Beitrag einfach. Dieser lebt von der Mitarbeit und wird bei Bedarf erweitert. Gerne können auch einzelne Abschnitte genauer in einem Extra Artikel abgehandelt werden.

Die Werbung wird zunächst grob in Offline und Online unterteilt.

Wichtig ist bei beiden Arten der ROI (Return-on-Investment). Also was kommt an Ergebnis im Verhältnis zum eingesetzten Aufwand/Geld hinten raus. Das kann von Fall zu Fall sehr unterschiedlich sein. Heilpraktikerin A bekommt durch die Auslage ihrer Flyer in der Apotheke sehr viele Patienten, Heilpraktikerin B nur sehr wenige. Der ROI bei Heilpraktikerin A ist also höher und somit besser.

Eine allgemeingültige Aussage kann daher nicht getroffen werden. Daher ist es wichtig, dass die Werbung auch gemessen werden kann. Bei Offline Werbung geht das in dem man jeden Patienten frägt wie er zu uns gefunden hat. Das gibt einen groben Anhalt. Bei Online-Werbung kann dies häufig sehr genau gemessen werden.

Video zum Beitrag​

Im Webinar mit Linda Schmieder (ZAS) wurde der Beitrag besprochen und über einzelne Punkte diskutiert:



Offline


Zur Offline Werbung zählen:

Visitenkarten:

Eine der günstigsten Werbemöglichkeiten, wenn man von der professionellen Erstellung der Visitenkarten mal absieht.

Pro: Gute und günstige Werbemöglichkeit. Das ist heutzutage noch immer sehr beliebt.

Contra: Professionelle Erstellung teuer


Flyer:
Die professionelle Erstellung kostet ebenfalls etwas Geld, der Druck hingegen ist preiswert.

Pro: Als Informationsbroschüre zum auslegen brauchbar. Günstiger Druck.

Contra: Geringer Nutzen da es ein Massenartikel ist, welcher überall angeboten wird.


Praxisschild:

Ein Praxisschild, welches gut sichtbar angebracht ist, sollte selbstverständlich sein. Gerade zum Praxisstart empfiehlt es sich keine Öffnungszeiten darauf anzugeben, sondern z.B. Termine nach Vereinbarung.


Pro: Über das Internet günstig zu beziehen (z.B. über Ebay)

Contra: Bei Änderungen jedes Mal mit Kosten verbunden. Deswegen gut überlegen, was darauf kommt.


Anzeigenschaltung in Zeitungen und Zeitschriften:
In Verbindung mit einem redaktionellen Artikel bekommt man eine Anzeigenschaltung oft gratis dazu. Ansonsten sind Anzeigen in Zeitschriften eher teuer.

Pro: In Verbindung mit redaktionellem Artikel häufig kostenlos. Gerade für Praxiseröffnungen ideal.

Contra: Häufig wird die falsche Zielgruppe erreicht. Geringer werdende Auflagen von Printprodukten. Zu viel Werbung in der Zeitung selbst, welche ablenkt.


Aktionstage:

Aktionstage wie z.B. Tag der offenen Tür werden in der Regel hervorragend angenommen. Die möglichen Patienten können sich ungezwungen informieren.

Pro: Wird in der Regel gut angenommen. Kosten überschaubar.

Contra: Bewerbung des Aktionstages kann evtl. Kosten verursachen.


Vorträge:
Diese werden in der Regel gut angenommen. Es kann die Zielgruppe direkt angesprochen werden. In vielen Apotheken werden Vorträge von Heilpraktikern zu den unterschiedlichsten Themen angeboten. Eine Anfrage bei der Apotheke vor Ort kann nicht schaden.

Pro: Ideal um die Praxis zu Beginn bekannt zu machen und Patienten zu gewinnen

Contra: Nicht jeder hält gerne Vorträge. Unangenehme Fragen können evtl. als Praxisbeginner nicht beantwortet werden.


Empfehlungen:
Eine der besten und vor allem kostenlosen Werbemöglichkeiten. Empfohlen wird aber nur derjenige der auch zuverlässig arbeitet.

Pro: Wenn die Qualität in der Praxis stimmt, läuft diese Werbemaßnahme ganz von allein.

Contra: Es werden auch schlechte Erfahrungen weitergegeben.

Empfehlungen Nr 2:​


von Henry.H

Persönliche Ansprache:

Die Praxis und ihr Erfolg werden wesentlich von der Persönlichkeit des / der PraxisinhaberIn bestimmt. Die wirkt auch auf die Menschen, mit denen man im Alltag ins Gespräch kommt. Im Supermarkt, beim Friseur, an der Tankstelle etc. Erzählt man nun jeden Tag nur einem Menschen, der einen selbst sympathisch findet, was man tut, hat man im Laufe eines Jahres hunderte Menschen über die eigene Praxistätigkeit informiert. Um das anderweitig zu erreichen, muss man schon einiges an Geld in die Hand nehmen.



Radiowerbung:

Reine Radiowerbung ist meist teuer. Kann zur “Festigung“ der Praxis genutzt werden. Es gibt auch kostenlose “Werbung“ durch Talkshows.

Pro: Kostenlose Version in Verbindung mit einem Gespräch oder Vorstellung der Praxis. Wird größtenteils von kleinen Regionalsendern angeboten.

Contra: Eher teuer. Hier stellt sich auch wieder die Frage, ob die Zielgruppe dort vertreten ist.


Kinowerbung:
Wie auch bei der Radiowerbung eher als teuer einzustufen.

Pro: Je nach Praxisschwerpunkt evtl. erfolgreich.

Contra: Teuer und Zielpublikum stark von der Tageszeit und gezeigtem Film abhängig.


Messen:

Ähnlich wie bei Vorträgen können hier die möglichen Patienten direkt angesprochen werden.

Pro: Regionale Gesundheitsmessen haben Potenzial für die Gewinnung neuer Patienten.

Contra: Meist kostspielige Standgebühren. Regionale Gesundheitsmessen dürften aber Potenzial für neue Patienten haben.



Werbeartikel:

Da gibt es tausende verschiedene, von günstigen Kugelschreibern bis hin zu etwas teureren Tragetaschen mit Praxislogo

Pro: Können etwas bringen, wenn sie Mehrwert bieten wie z.B. Einkaufswagenchiphalter, Kugelschreiber oder Baumwolltragetaschen mit Praxislogo.

Contra: Kosten


Sponsoring:

Sponsoring geht z.B. auf Trikots von örtlichen Vereinen.

Pro: Je nach Praxisschwerpunkt kann die Zielgruppe über einen längeren Zeitraum angesprochen werden.

Contra: Eher teuer mit fragwürdigem Ergebnis


Online


Alles, was online beworben wird, zählt dazu:

Internetauftritt:


Definitiv einer der wichtigsten Dinge, die man als Praxisanfänger in Angriff nehmen sollte. Auf folgende Dinge sollte man achten:
  • Professionelles und übersichtliches Design
  • Für Mobilgeräte optimiert
  • Eigene einprägsame Domain
  • Die Seite sollte man selbst anpassen können

UPDATE 09.01.21


Tipp: Es ist sinnvoll auf seiner Praxisseite einen Blog zu integrieren und diesen regelmäßig mit Beiträgen zu füllen. Statische Seiten, also Seiten ohne regelmäßige Aktualisierung mit immer der gleichen Seitenanzahl, haben weniger Chancen bei Google auf der ersten Seite aufzutauchen. Suchergebnisse auf Seite zwei der Google Suche werden kaum mehr aufgerufen.

Tipp zur Mobiloptimierung: Eine essenzielle Komponente, um bei Google im Index zu bleiben, ist eine mobil optimierte Seite. Das heißt, die Seite sollte auch auf Smartphones und Tablets gut angezeigt werden (responsiv). Ab März 2021 indexiert Google nur noch die Mobile Seiten im Suchmaschinenindex. Das heißt alte Webseiten, meist von Baukastensystemen oder alte HTML-Seiten, fliegen aus dem Index und sind somit bei Google nicht mehr auffindbar.

Ein Artikel dazu: https://www.seowerk.de/news/der-mobile-only-index-kommt-das-erwartet-uns/

So könnt ihr eure Seite überprüfen, ob sie optimiert ist: https://search.google.com/test/mobile-friendly?hl=de (das ist aber kein Garant dafür, dass sie auch schön und intuitiv bedienbar ist)

Falls ihr dazu Fragen habt, könnt ihr diese in der dazugehörigen Diskussion gerne stellen: https://www.heilpraktiker-foren.de/threads/praxismarketing-für-anfänger-und-fortgeschrittene.25899/


UPDATE ENDE


Pro: Sehr nachhaltiges Marketing, da die Seite ständig verfügbar ist und schnell angepasst werden kann ohne hohe Kosten zu verursachen. Heutzutage wird überwiegend im Internet nach Dienstleistungen gesucht.

Contra: Die Erstellung von einer Agentur ist häufig sehr teuer.

Suchmaschinenmarketing:


Wenn die Praxishomepage erstellt ist, sollte man diese mit Inhalt befüllen und den Suchmaschinen zugänglich machen. Dabei ist hilfreicher Inhalt einer reinen Keywordoptimierung vorzuziehen.

Pro: Sinnvoller Baustein, um sich mit der eigenen Praxishomepage auf den vorderen Plätzen der Suchergebnisse platzieren zu können.

Contra: Kosten, wenn man die Suchmaschinenoptimierung extern vergibt.

Artikel schreiben:


Um seinen Expertenstatus zu festigen, ist es hilfreich auf der eigenen Seite Artikel zu schreiben. Diese sollten natürlich zum Themengebiet der Praxis passen. Dabei sollte man wieder auf das HWG achten. Hilfreich können auch Gastartikel in Portalen sein welche dann auf die eigene Praxishomepage verweisen.

Pro: Man beschäftigt sich mit einem Thema sehr intensiv. Erhöht den "Expertenstatus". Sehr nachhaltig, wenn "Evergreen-Content" (Zeitlose Artikel) geschrieben wird.

Contra: Zeitintensiv.


Empfehlungsportale:


Zu den bekanntesten Empfehlungsportalen zählt sicherlich Jameda. Auf diesen Portalen könnten Kosten entstehen und natürlich auch sehr viel Arbeit zur Pflege des Eintrags.

Pro: Kann viel Patienten bringen, wenn man gute Bewertungen erhält.

Contra: Die Einträge sind inzwischen kostspielig geworden und insgesamt nutzlos. Es wird zwar manchmal etwas Traffic auf die Jameda Seite generiert, richtig viel Patienten sind dort aber nicht zu erwarten. Das Geld kann sinnvoller investiert werden. Der Patient geht in den meisten Fällen über die Google Suche und schaut sich die dortigen Bewertungen an.


Therapeutendatenbanken:


Der Eintrag ist meist kostenlos. Es gibt Therapeutendatenbanken von bestimmten Therapiemethoden wie z.B. Fußreflexzonentherapie oder Dorn-Therapie. Es gibt aber auch Datenbanken wie z.B. hier im Forum Praktizierende Heilpraktiker, in welche man sich einfach eintragen kann.

Pro: Geringer Zeitaufwand. Erhöht die Auffindbarkeit im Internet.

Contra: Bei Änderungen in der Praxisanschrift oder anderen Dingen sollte dies auch auf allen eingetragenen Portalen erfolgen.


Bezahlte Anzeigenschaltung auf Google und Facebook


Eine bezahlte Anzeigenschaltung ermöglicht es z.B. auf Google noch vor den eigentlichen Suchergebnissen zu erscheinen.

Pro: Eine sehr genaue Zielgruppendefinition ist möglich. Durch Statistiken kann genau nachvollzogen werden, ob die Werbung den gewünschten Erfolg hat.

Contra: Man muss sich sehr genau mit den vielfältigen Einstellungen beschäftigen und zu Beginn Geld zu probieren ausgeben.


YouTube


Es muss nicht gleich ein eigener Kanal sein, der mit regelmäßigen Videos bespielt wird. YouTube eignet sich vorwiegend für Anleitungsvideos z.B. Übungen, die der Patient zu Hause machen soll. Dabei können die Videos entweder auf der eigenen Praxishomepage veröffentlicht, oder auch nur dem Patienten direkt per privaten Link zur Verfügung stellt werden.

Pro: Gute Serviceleistung für die Patienten mit relativ geringem Kostenaufwand. Normales Smartphone reicht zum erstellen der Videos aus.

Contra: Ungeeignet, wenn man nicht gerne vor der Kamera steht oder die Videos extern erstellen lassen muss.


Vorträge Online


In Zeiten von Corona empfiehlt es sich Vorträge auch online anzubieten. Idealerweise wird dies kombiniert mit E-Mail Marketing.

Pro: Keine Kosten für Vortragsraum, die Vorträge können als Video immer wieder abgespielt werden. Im Hintergrund kann selbstverständlich auf die Fragen der Zuschauer über den Chat eingegangen werden.

Contra:
Ungeeignet, wenn man nicht gerne vor der Kamera steht oder die Videos extern erstellen lassen muss. Evtl. entstehen Kosten für eine geeignete Software/Anbieter.

E-Mail Marketing


Ganz klassisch: der Newsletter. Bietet die Möglichkeit den Patienten immer wieder "abzuholen" und neue Patienten zu genieren.

Pro: Relativ geringe Kosten. Geringer Zeitfaktor zum erstellen eines Newsletters. Patienten können sehr gezielt angesprochen werden. Wird immer noch als beste Online-Marketingmöglichkeit von Experten empfohlen. Unabhängigkeit (im Gegensatz zu Facebook und Co.)

Contra: Der Aufbau einer E-Mail Liste dauert unter Umständen ein klein wenig. Ausdauer ist gefragt.

Anbieter: Nachfolgend ein paar bekannte Anbieter für den Newsletterversand
Alle genannten Anbieter unterstützen das Double Opt-In Verfahren und sind DSGVO-konform.

Serviceleistungen


Der Patient hat es gerne so einfach wie möglich einen Termin zu vereinbaren. Dafür bieten sich Online-Terminvereinbarungen an wie z.B. von Lemniscus oder Etermin. Empfehlungsportale wie Jameda bieten diesen Service auch an. Weitere Serviceleistungen können z.B. SMS-Erinnerungen an Behandlungstermine sein.

Pro: Wird von den Patienten gerne angenommen, weil sie auch Termine außerhalb der Öffnungszeiten vereinbaren können.

Contra: Je nach Anbieter hohe Kosten. Für ältere Patienten welche sich nicht im Internet aufhalten eher ungeeignet. (Zielgruppe beachten)

Präsenz auf sozialen Medien


Gehört heutzutage mit dazu weil sich dort viele potenzielle Patienten aufhalten.

Pro: Wird von sehr vielen genutzt. Zielgruppe kann mit dem Aufbau eines Social Media Profils gezielt angesprochen werden.


Contra: Sehr hoher Zeiteinsatz. Die Daten gehören einem nicht. Datenschutz sehr fragwürdig. Der HP ist ständig verfügbar (z.B. auf Facebook) und es wird eine schnelle Antwort vorausgesetzt.

Google My Business


Auf Google My Business kann ein kostenloses Unternehmensprofil erstellt werden.

Pro: Kostenlos. Aufwand nur einmalig. Bessere und übersichtlichere Auffindbarkeit bei Google. Die Öffnungszeiten (auch für Feiertage) können angegeben werden. Diese werden bei einer Google Suche angezeigt.

Contra: Keine

Bewertungen auf Google, Proven Expert und Reviewforest


Bewertungen sind heutzutage essenziell. Diese können über verschiedene Bewertungsseiten wie z. B. Google, Proven Expert oder Reviewforest gesammelt werden.

Bei Proven Expert ist es möglich Bewertungen aus anderen Portalen wie z.B. Jameda, Google oder Etermin anzeigen zu lassen.

Reviewforest und Proven Expert lassen sich ideal in Lemniscus integrieren.

Pro: Teilweise kostenlos (Google), Proven Expert ist bis zu 10 Bewertungen kostenlos und bei ReviewForest wird für jede Bewertung, die man darüber erhält, ein Baum gepflanzt, der mit 5 € bezahlt wird. Bei guten Bewertungen wird das Vertrauen erhöht und die Sichtbarkeit bei Google gefördert.

Contra: Keine

Podcast

Podcasts nehmen in den letzten Jahren zu. Sie sind ebenfalls ein Medium, welches die Zielgruppe abholen kann. Die Hürde einen Podcast aufzunehmen, ist gering. Es reicht ein aktuelles Smartphone dazu aus. Viele haben sich auch inzwischen mit hochwertigen Mikrofonen ausgerüstet. Dies kann dazu natürlich auch genutzt werden.

Beispielpodcasts: https://www.podcast.de/podcasts/heilpraktiker

Pro: Es ist einfach umzusetzen. Der Podcast kann über eigene Kanäle gut beworben werden. Es ist kostengünstig. Es gibt kostenlose Hostingversionen und kostenpflichtige. Der Podcast kann auch gut auf dem eigenen Webspace gehostet werden.
Kann gut vorproduziert werden.

Contra: Es benötigt Zeit einen Podcast zu erstellen. Er sollte regelmäßig erscheinen (z. B. einmal in der Woche)


Wo ist meine Zielgruppe​


Bevor man mit der Werbung beginnt, sollte man wissen, wer zur Zielgruppe gehört und wo sich diese aufhält.

Beispiel: Du hast dich spezialisiert auf die Behandlung von Schwangeren, Frauen und Kindern.

Zielgruppe: Werbung in Hebammenpraxen, Kinderhorten usw.

Wo man die Werbung platziert hängt also entscheidend von der Zielgruppe ab.

Wiedererkennung (Corporate Identity)​


Das Praxislogo sollte einheitlich und auf jedem Werbemittel verwendet werden.

Welche und wie viele Werbeformen soll ich nun nutzen?​

Nutze nur die Werbeplattformen, hinter denen Du stehst.

Beispiel:

Heilpraktiker A verabscheut soziale Netzwerke, nutzt diese aber trotzdem für seine Werbung.
Heilpraktiker B hingegen verbringt täglich viel Zeit auf sozialen Netzwerken und platziert dort seine Werbung.

Heilpraktiker A sollte sich ein anderes Netzwerk für sein Marketing suchen. Heilpraktiker B fühlt sich dort schon wohl und kann dies gerne nutzen.

Suche Dir also Marketingkanäle, welche Dir zusagen.

Tipp:

Baue Dein Unternehmen nicht auf fremden Grund!

Das heißt, dass Du auf jeden Fall schauen solltest, dass Deine Daten Dir gehören. Firmen wie Meta (Facebook) können ohne Angabe von Gründen deinen Kanal sperren.

Anzahl Marketingkanäle​

Tanze nicht auf allen Hochzeiten. Du kannst nur wenige Marketingkanäle sinnvoll bedienen, es sei denn Du leistest Dir dafür Personal wie z. B. einen digitalen Assistenten.

Erstelle Dir einen Marketingplan und schätze grob die Zeiten ein, welche Du dafür benötigst. Es bringt Dir nichts, wenn Du 10 Stunden pro Woche für Werbemaßnahmen einplanst, die nichts bringen.

Erfahrungen der Kollegen​


Da diese Auflistung nur einen subjektiven Charakter hat, können sich hier auch noch erfahrene Praxisinhaber zu Wort melden.

Heilpraktiker Jochen Pippir, https://www.naturheilpraxis-pippir.de

Am meisten Patienten bringen mir meine Praxishomepage (inkl. Newsletter) in Verbindung mit Empfehlungsmarketing. Mein Praxistipp: Jedem neuen Patienten bei der Erstbehandlung drei Visitenkarten mitgeben. Eine zum selber behalten, die zwei anderen für die Weiterempfehlung.

Heilpraktikerin Monika Mustermann, https://www.praxis-mustermann.de

Du möchtest deine Erfahrung hier mitteilen? Dann schreib mich einfach per Unterhaltung an.

Vielen Dank an @Passione, @Manja, @RWH, @tigs, für die Hilfe und Anregungen beim ausarbeiten.
Autor
Jochen Pippir
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  1. Empfehlungsportale aktualisiert

    Der Punkt Empfehlungsportale (Online Werbung) wurde etwas überarbeitet
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    Die beiden Listen Offline/Online wurden mit Sprungmarken versehen, damit die Stellen schneller...
  3. Video eingefügt

    Webinarvideo Marketing und Netzwerken für Heilpraktiker eingefügt

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