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Fragen zum Fallbeispiel - Hilfe :(

Mausi323

Themenstarter
Neues Mitglied
Hallo ihr Lieben. Könntet ihr mir evtl. weiter helfen? Es geht um einen Fall wo ich echt voll auf der Leitung sitze.

31jhrige Polizistin habe sich seit einigen Wochen innerlich ,fürchterlich angespannt,nervös und ruhelos gefühlt. "Nach außen hin" sei sie jedoch kraft- und ratlos gewesen und habe auf Kolleginnen so gewirkt, als hätte sie neben sich gestanden. Ihren Lebenspartner soll sie geäußert haben dass sie sich hoffnungslos fühle und gar nicht wisse , wozu ihr Leben überhaupt noch gut sei. Sie könne sich dass alles nicht erklären, da in ihrem Leben "wirklich alles runläuft". Nachdem sie einen Tag zuvor wärend der Arbeit einen Nervenzusammenbruch erlitten habesei ihr vom Arzt auf der Feuerwehrwache eine lang wirkende Beruhigungsspritze (Valium) gegeben worden. Ihr sei geraten worden beim Polizeiarzt vorzustellen ,damit der entscheide ob eine psychologischf Behandlung erforderlich sei .Sie wolle unabhängig davon Ihren Rat als Experten haben. Sie selbst meint der "ganze Aufwand" lohne sich nicht, da es ihr wieder sehr gut gehe und es doch Quatsch ist ,wenn man aus dieser Mücke jetzt einen Elefanten macht. Oder ?"

Welchen Grund könnte es haben dass sich die Patientin zum Zeitpunkt der Konsultation wieder gut und gesund fühlt?

Welche Diagnose könnte vorliegen und sollte durch weitere Diagnostik unbedingt abgeklärt werden? Auch Diferentialdiagnosen

Welche Gefahren könnten auftreten wenn Sie sich der Einschätzung der Patientin anschließen dass "nun wieder alles gut " sei?"
 
Praxis mit Erfolg

Lune

Mitglied
Hallo,

Was genau verstehst du nicht?
Ich schlage vor, dass du hier schreibst was du verstanden hast, wie du den Fall siehst. Und dann können wir weitermachen. Sonst sieht es so aus, als ob wir deine Hausaufgaben machen würden ;)
 

Mausi323

Themenstarter
Neues Mitglied
Huhu also ich habe als Diagnose bipolare Störung und depressive Episode war mir oder bin mir da etwas unsicher.
Und die gefahr der suizidität besteht wenn sie sich auf die Einschätzung des Patienten einlässt. Durch den Antrieb der bei der bipolaren Störung vorhanden ist. (Hab es natürlich ausführlicher alles geschrieben.
Bei der Frage aus welchen Grund die Patientin bei der Konsultation gesund fühlt, habe ich die Manie erläutert . Aber ich glaube mit der Manie lag ich vollkommen daneben :( LG
 

Lune

Mitglied
Hallo,

Wo siehst du im Text Hinweise auf manische Episode?

Meiner Meinung nach, fühlt sich die Patientin zurzeit gut, weil sie eine (langwirkende!) Spritze Valium bekommen hat. Nicht weil sie unter Manie leidet. Ich finde nichts mit Manie im Text (Dh auch nichts für eine bipolare Störung).
 
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tigs

Tina
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Welchen Grund könnte es haben dass sich die Patientin zum Zeitpunkt der Konsultation wieder gut und gesund fühlt?
sehe ich ebenso wie Lune
Welche Diagnose könnte vorliegen und sollte durch weitere Diagnostik unbedingt abgeklärt werden? Auch Diferentialdiagnosen
Das ist das zentrale Thema dieser Übung. Das ist das, was immer wieder in der Praxis notwendig ist: Diagnose und DD
Welche Gefahren könnten auftreten wenn Sie sich der Einschätzung der Patientin anschließen dass "nun wieder alles gut " sei?"
Und das hier - nachdem Du dir über Punkt 2 klar geworden bist.

Du kannst durchaus die Manie bzw. bipolare Störung weiter untersuchen. Schreibe Deine Gedanken zur DD auf. Nachdem Du die Aufgabe nach allen Seiten hin beleuchtet hast, kannst Du dann Deine Diagnose stellen.
In der Praxis bist Du auch länger mit einem Fall beschäftigt. Also versuche nicht durch schnelle gedanken zu einer Lösung zu kommen. Du machst Deinen HPP? Betrachte auch die körperlichen Aspekte mit in Deiner DD!
 

dpleiss

Detlef Pleiß
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Ein Grund für die Behauptung "alles wieder gut" kann auch darin bestehen, dass negative Konsequenzen für die Karriere befürchtet werden, wenn eine psychologische Behandlung erforderlich ist.
 

Henry.H

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Die Fallschilderung ist ja recht dürftig. Das kann von körperlichen bis psychischen Ursachen gehen. Entgleisung der Schilddrüse macht so was z. B.
Oder, um hier bei der Psychopathologie zu bleiben: schau mal bei F4, das scheint mir eher zu passen als eine affektive Störung.
 

tigs

Tina
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Die Fallschilderung ist ja recht dürftig. Das kann von körperlichen bis psychischen Ursachen gehen.
unabhängig von der "korrekten" Antwort (für wen, wenn nicht für einen selbst) sehe ich gerade darin das Geschenk...
Mausi323 da kannst Du auch hingehen und Dir Fragen überlegen, die Dir in einer realen Anamnese weiterhelfen würden und die dazugehörigen Bezüge - um eben körperlich und seelisch/psychisch trenne zu können. Gerade bei diesem Querdenken kannst Du besonders viel lernen und wenn Du das mit Bildern verknüpfst, verankert sich das in Deinem System und besteht nicht mehr nur aus einzelnen Fakten oder Thesen
 

Kati1205

Neues Mitglied
Hallo Zusammen,ich würde mich gerne verspätet hier einklinken und gerne "mitdiskutieren".
Ich hatte hier den Verdacht der F33.2 da sie ja als Jugendliche schon ein bis zweimal eine depressive Episode hatte . Als DD habe ich die bipolare Störung da aktuell zu wenig Infos vorliegen .
Nun bin ich etwas verwirrt mit den Tip unter F 4 nachzusehen .

Und ist denn die F33.2 überhaupt nicht relevant ?
Vielen Dank vorab
VG Kati
 

Henry.H

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Kati1205

Neues Mitglied
Ich habe den gleichen Text aber scheinbar fehlt eine Passage hier ,das habe ich übersehen .
Nach dem letzten Satz steht bei mir noch :
Die Patienten berichtet dass sie als Jugendliche ein oder zweimal depressiv gewesen sei. Ihre Mutter habe damals an Schwermut gelitten und sei von Nervenarzt zu Nervenarzt gezogen .die Mutter lebe nun in einem Pflegeheim und sei schwer dement .

Daher hatte ich nun die Verdachtsdiagnose F33.2 und als DD soll die Demenz betrachtet werden .
VG
 
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