Schriftliche Heilpraktikerprüfung Oktober 2021: 13.10.21

Schriftliche Heilpraktikerprüfung Oktober 2021: 13.10.21

Praxis mit Erfolg

Markus

Markus
Heilpraktiker
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Miesbach
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Heilpraktikerausbildung / Fortbildung D2HP.de
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HP
Da bin ich leider völlig anderer Meinung. Klar, man muss stichhaltige Argumente haben, wenn man klagen will. Aber andererseits darf und muss man sich wehren gegen die Attitude, die Prüfung besonders schwer zu machen, so dass möglichst viele durchfallen. Und dies geht seit Jahren schon so. Die meisten Anwärter haben viel Geld ausgegeben und viel Zeit (2-4 Jahre) inverstiert in eine Berufsausbildung. Und die Prüfung sollte fair sein - was sie nicht ist! Die Heilpraktikerprüfung ist in meinen Augen oft unverschämt und spiegelt die Anti-Heilpraktikerhaltung von manchen Medien und Institutionen wieder. Man darf nicht alles durchgehen lassen. Ich kämpfe für eine faire und angemessene Prüfung. Leider wehren sich hier die Heilpraktikerverbände kollektiv auch nicht. Zu was sind diese denn da? Liebe Grüße aus Stuttgart. Gitam
Ich kämpfe seit Jahren für eine faire Prüfung (genauso wie wahrscheinlich auch Du), die Verbände machen relativ wenig. Aber das "kämpfen" liegt meines Erachtens bei den Schulen. Ich kann doch nicht das kämpfen den Schülern überlassen und denen irgendeine Beschwerde schreiben lassen. Ich kenne nicht viele Schulen die wirklich konsequent (mit Gutachter und Gerichten) gegen die Amtsärzte vorgeht. Ich weiß, dass ich mit meiner jetzigen Aussage häufig anstosse aber ich vertrete die Meinung, dass die Prüfung schwer sein darf aber fair sein muss. Man muss immerhin auch objektiv betrachten was der HP alles machen darf. Aber du hast recht, sie muss fair sein. Auch die Schulen müssen ihren Lehrplan umstellen und auch etwas flexibel auf die Neuerungen reagieren (was wirklich nicht viele machen). Naja jetzt warten wir mal die Umsetzung des Gutachten ab..... Liebe Grüße nach Stuttgart ;-) ja ich kann mich der Petra nur anschließen, Herzlich willkommen im Forum
 

Henry.H

HPP + Hypnotherapeut
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Hypnose, Traumatherapie (u.a. EMDR), KVT, systemische Verfahren, Sexualtherapie
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Leider wehren sich hier die Heilpraktikerverbände kollektiv auch nicht. Zu was sind diese denn da?
Den Berufsstand zu stärken. Was auch heißt, dass die Überprüfung ein hohes Niveau haben darf, ohne dass dieses beanstandet wird. Damit es eben nicht heißt, Heilpraktiker haben keine Ahnung und gehören verboten.

Eine Überprüfung ist nicht per se unfair, wenn hohe Anforderungen gestellt werden. Unfair ist es in meinen Augen, wenn Fragen/Antworten falsch sind bzw. die vorgegebenen Antworten nicht im Konsens mit dem Stand der Wissenschaft sind.

Das ist ja bei den schriftlichen Überprüfungen der vergangenen Jahre, abgesehen von der einen oder anderen fehlerhaften Frage, fair gelaufen.

Eine Anti-Heilpraktiker-Haltung kann ich da nicht erkennen. Im Gegenteil, der Fragenkatalog ist meist geeignet, nach außen das hohe Niveau der Heilpraktiker zu demonstrieren.

Ja, auch von mir ein herzliches Willkommen!
 

gmg

Neues Mitglied
Schade, dass ihr das noch unterstützt (Henry). Mehr wie 80% Durchfallquote ist nicht fair!! V.a. wenn es keinen richtigen Lehrplan und keinen richtigen Prüfungsplan gibt. Und alles nur schwammig formuliert wird. "Grundlagen" - wo sind denn die Grenzen? Die Prüfung sollte "angemessen" schwer sein, da stimme ich zu, aber nicht überproportional. 80% Durchfallquote spricht für sich. Es ist auch nicht sehr transparent, wer die Prüfungsfragen entwirft, und welche Interessen dahinter stehen.
Z.B. Akupunktur: Ihr verweist auf die Durchführungsverordnung und die vor einiger Zeit erlassenen Leitlinien. Ich unterrichte seit über 20 Jahren auch die Gesetzeskunde. Ich kenne mich aus. Habt ihr die überhaupt genau durchgelesen? Es scheint nicht so. Hier heißt es: "Rechtsvorschriften, ... Kenntnisse der Anatomie, pathologischen Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie sowie Pharmakologie, .. Kenntnisse der allgemeinen Krankheitslehre sowie akuter und chronischer Schmerzzustände, ... Kenntnisse zur Erkennung und Behandlung von physischen und psychischen Erkrankungen, ... , Befunde, ... Laborwerte, ... Anamnese, ... Untersuchung, ... Diagnosestellung, ... invasive Maßnahmen (wenn der Behandlungsvorschlag diese enthält(!)), ... Alternative Therapieformen, wenn der Behandlungsvorschlag (im Mündlichen) diese enthält !!! ... ". Hier steht keine Wort von bestimmten Therapien! Also worauf stützt ihr Eure Behauptung, dass sie nach Akupunktur fragen dürften? Sie dürfen nach den Leitlinien eben nicht nach Akupunktur fragen!!!
Z.B. Form der schriftlichen Prüfung. In den Leitlinien steht: 60 Fragen aus den oben angegebenen Bereichen. Wenn man innerhalb einer Frage 2 verschiedene Fragen formuliert (AIDS und Hepatitis) , sind es mehr wie 60 Fragen. Da gibt es schon ein Gerichtsurteil [Bayern 1980??] (deswegen kommen keine Weil-Fragen mehr). Mit solchen doppelten oder dreifachen Fragen haben sie in der März21 - Prüfung angefangen. Da kamen gleich mehrere solcher Fragen. Wenn man dem nicht Einhalt gebietet, wird es zur Gewohnheit werden.
Bestanden, wenn 3/4 aller Fragen richtig beantwortet sind. Bei mehr als 60 Fragen dürfte man auch mehr als 15 Fehler machen.
Die Fragen sind klar und verständlich zu formulieren (was oft auch nicht der Fall ist).
Liebe Grüße Gitam
 
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Markus

Markus
Heilpraktiker
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Schade, dass ihr das noch unterstützt (Henry). Mehr wie 80% Durchfallquote ist nicht fair!! V.a. wenn es keinen richtigen Lehrplan und keinen richtigen Prüfungsplan gibt. Und alles nur schwammig formuliert wird. "Grundlagen" - wo sind denn die Grenzen? Die Prüfung sollte "angemessen" schwer sein, da stimme ich zu, aber nicht überproportional. 80% Durchfallquote spricht für sich. Es ist auch nicht sehr transparent, wer die Prüfungsfragen entwirft, und welche Interessen dahinter stehen.
Z.B. Akupunktur: Ihr verweist auf die Durchführungsverordnung und die vor einiger Zeit erlassenen Leitlinien. Ich unterrichte seit über 20 Jahren auch die Gesetzeskunde. Ich kenne mich aus. Habt ihr die überhaupt genau durchgelesen? Es scheint nicht so. Hier heißt es: "Rechtsvorschriften, ... Kenntnisse der Anatomie, pathologischen Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie sowie Pharmakologie, .. Kenntnisse der allgemeinen Krankheitslehre sowie akuter und chronischer Schmerzzustände, ... Kenntnisse zur Erkennung und Behandlung von physischen und psychischen Erkrankungen, ... , Befunde, ... Laborwerte, ... Anamnese, ... Untersuchung, ... Diagnosestellung, ... invasive Maßnahmen (wenn der Behandlungsvorschlag diese enthält(!)), ... Alternative Therapieformen, wenn der Behandlungsvorschlag (im Mündlichen) diese enthält !!! ... ". Hier steht keine Wort von bestimmten Therapien! Also worauf stützt ihr Eure Behauptung, dass sie nach Akupunktur fragen dürften? Sie dürfen nach den Leitlinien eben nicht nach Akupunktur fragen!!!
Z.B. Form der schriftlichen Prüfung. In den Leitlinien steht: 60 Fragen aus den oben angegebenen Bereichen. Wenn man innerhalb einer Frage 2 verschiedene Fragen formuliert (AIDS und Hepatitis) , sind es mehr wie 60 Fragen. Da gibt es schon ein Gerichtsurteil [Bayern 1980??] (deswegen kommen keine Weil-Fragen mehr). Mit solchen doppelten oder dreifachen Fragen haben sie in der März21 - Prüfung angefangen. Da kamen gleich mehrere solcher Fragen. Wenn man dem nicht Einhalt gebietet, wird es zur Gewohnheit werden.
Bestanden, wenn 3/4 aller Fragen richtig beantwortet sind. Bei mehr als 60 Fragen dürfte man auch mehr als 15 Fehler machen.
Die Fragen sind klar und verständlich zu formulieren (was oft auch nicht der Fall ist).
Liebe Grüße Gitam
Lieber Gitam, es freut mich sehr, dass du Dich auskennst und Du seit 20 Jahren Dozent/Lehrer bist. Ich lese zwischen deinen Zeilen eine gewisse Aggressivität die ich nicht weiter schürren möchte und bitte Dich einfach nur konstruktive Vorschläge zu machen und nicht wie die "Axt im Walde" rumzuhauen. Es gibt den einen oder anderen Dozenten der auch etwas Erfahrung hat und sich auskennt. Evtl sind sogar Einer oder Mehrere in dieser Gruppe dabei, der die Fragen sogar vernünftig prüft und diese auch vor den GGA zieht oder schon gezogen hat. (Evtl. "kennt der sogar einen der einen kennt", der diese "Weil Fragen" vor Gericht gezogen hat und damit Erfolg hatte.) Es gibt auch Schulen, die haben trotz dieser "schwereren" Prüfung ca. 70% Besteher. Wenn Du denkst, dass die Akupunkturfrage so nicht rechtens ist, dann setz Dich hin oder beauftrage jemanden, der einen vernünftigen sachlichen Einspruch verfasst oder schreibt). Wir machen das und im Moment nur gegen eine Frage (siehe oben) und nicht wie gefordert gegen "irgendwie fast alles". Und ja, wir machen das, weil wir denken, dass wir uns auskennen und diese Frage anfechtbar ist und uns die Heilpraktikeranwärter wirklich wichtig sind. Schöne Grüße Markus
 

Henry.H

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Ich unterrichte seit über 20 Jahren auch die Gesetzeskunde. Ich kenne mich aus. Habt ihr die überhaupt genau durchgelesen?
Ich auch. Zwar nicht so lange wie du, aber die Leitlinien und deren Auslegung sind mir gut bekannt.
Also worauf stützt ihr Eure Behauptung, dass sie nach Akupunktur fragen dürften?
Hab ich doch ein paar Beiträge weiter vor ausführlich begründet.
 

Henry.H

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Und noch eine Anmerkung. Ich persönlich bin der Ansicht, dass man einen Heilpraktiker, der nicht grundlegende Kenntnisse auch zu den gängigen Verfahren der Komplementärmedizin hat, nicht auf Patienten loslassen sollte.
Auch wenn er die Verfahren nicht beherrscht, sollte er so viel Wissen darüber haben, dass er bei Bedarf an Kollegen oder Ärzte zur weiteren Behandlung mit eben solchen Verfahren verweisen kann.
 

gmg

Neues Mitglied
Lieber Markus, ja ich bin wütend. Und ich glaube, das ist legitim. Wie mit den Heilpraktikeranwärtern und auch mit dem Berufsstand Heilpraktiker in letzter Zeit umgegangen wurde, macht mich in der Tat wütend. Ich haue auch nicht "wie die Axt im Walde" herum. Das kannst du mir nicht unterstellen. Ich mach sehr konkrete sachliche Angaben. Ich unterstelle auch nicht, dass ihr Euch nicht auskennt. Aber anscheinend wollt ihr meine Argumente nicht verstehen (z.B. Akupunktur, 60 Fragen) und setzt Euch auch noch eher dafür ein, dass diese Prüfungen so stattfinden sollen, wie sie stattfinden. Schade.
Ich glaube nicht, dass es Schulen gibt, die z.Zt. > 70% Bestehquote haben. Das wage ich sehr zu bezweifeln. Wir hatten immer 60-70% Bestehquote. In den letzten 2/3 Jahren waren es nur noch unter 50%. Das liegt nicht an unserer Schule.
Aber sei`s drum. Es ist unnütz mit Euch zu streiten. Ich finde es nur schade, dass ihr so konform mit den Prüfungen geht. Ich habe da viel mehr Kritikpunkte.
Ich wünsche Euch trotzdem Alles Gute und viel Erfolg.
 
Last edited:

gmg

Neues Mitglied
Und noch etwas zu Henry: deine "ausführliche Begründung" bzgl. Akupunktur habe ich gelesen. Sie ist nicht stichhaltig! CT und MRT sind Untersuchungen und keine Therapien. Ich habe meinen Standpunkt begründet. Hast du das überhaupt richtig gelesen? du gehst da gar nicht darauf ein.Wo in den Leitlinien liest du eine Berechtigung zu Fragen nach Akupunktur heraus? Das kannst du nicht.
LG Gitam
 

Markus

Markus
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Ich glaube nicht, dass es Schulen gibt, die z.Zt. > 70% Bestehquote haben. Das wage ich sehr zu bezweifeln. Wir hatten immer 60-70% Bestehquote. In den letzten 2/3 Jahren waren es nur noch unter 50%. Das liegt nicht an unserer Schule.
Du hast recht, nach momentaner Rückmeldung (ich hab gerade nachgeschaut) liegen wir bei 68,xx% Besteher. Liegt bestimmt nicht an uns, wird Zufall und Glück sein.
 

Markus

Markus
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Welche Schule ist das? Und wie viele haben an der Prüfung teilgenommen?
Sorry lieber Gitam und jetzt muss auch mal gut sein. Wenn Du es nicht glaubst dann lass es. Ich muss mich Dir gegenüber nicht rechtfertigen.
 

Henry.H

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Lieber Gitam,
ich gehe gerne nochmal darauf ein:

1.5 Medizinische Kenntnisse
...
1.5.3 Die antragstellende Person verfügt über die zur Ausübung des Heilpraktikerberufs notwendigen Kenntnisse zur Erkennung und »Behandlung« von physischen und psychischen Erkrankungen bei Patientinnen und Patienten aller Altersgruppen, insbesondere in den Bereichen von
– Erkrankungen des Herzes, Kreislaufs und der Atmung
– Erkrankungen des Stoffwechsels und des Verdauungsapparats
– immunologischen, allergologischen und rheumatischen Erkrankungen
– endokrinologischen Erkrankungen
– hämatologischen und onkologischen Erkrankungen
– Infektionskrankheiten
– gynäkologischen Erkrankungen
– pädiatrischen Erkrankungen
– Schwangerschaftsbeschwerden
– neurologischen Erkrankungen
– dermatologischen Erkrankungen
– geriatrischen Erkrankungen
– psychischen Erkrankungen
– Erkrankungen des Bewegungsapparats
– urologischen Erkrankungen
– ophtalmologischen Erkrankungen
– Erkrankungen des Halses, der Nase und der Ohren.

Kenntisse zu haben hat nichts mit Beherrschen der Verfahren zu tun.
Was der HP können muss, kommt erst unter
1.6 Anwendungsorientierte medizinische Kenntnisse


Akupunktur ist eine gängige Behandlung im Bereich der ärztlichen Komplementärmedizin. Einen Link zu Fundstellen bei der AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften) hatte ich ja schon gepostet.

Zu Akupunktur gibt es auch Richtlinien der Bundesärztekammer. Nach der dürfen nur Ärzte akupunktieren, die an ca. 120 Unterrichtsstunden teilgenommen und ca. 60 Stunden praktische Akupunkturbehandlungen absolviert haben. Die Zusatzweiterbildung wird mit einer Prüfung abgeschlossen. In Deutschland gehört die Deutsche Ärztegesellschaft für Akupunktur (DÄGFA) zu den größten Ausbildungsstätten.
Bei den klar definierten Anforderungen an Ärzte kann man nach meinem Dafürhalten nicht mehr von einem exotischen Verfahren sprechen. Kenntnisse darüber sind also notwendig.
Wenn ich das Beispiel CT/MRT anführte, so zielte das auf die in einem Atemzug genannten Begriffe „Erkennung und Behandlung“ und zog den Vergleich zur Erkennung.
Mal eine Frage an Dich: würdest Du auch verneinen, dass Prüflinge etwas über Hypnose wissen müssen?

Übrigens finde ich keinen Text von Dir, in dem Du direkt auf meine Argumente eingehst. Habe ich etwas überlesen?


Zur Bestehensquote habe auch ich aktuelle Zahlen einer Schule (weil Du zuvor fragtest, nein, das bleibt anonym): von 7 Teilnehmern an der Oktoberprüfung 2021 haben 5 die schriftliche bereits bestanden = 71%.
Die Quote wird nach der mündlichen Überprüfung möglicherweise noch geringer werden. Aber wir sprachen ja hier nur über die schriftliche Überprüfung.
 

gmg

Neues Mitglied
Lieber Henry, aus "Kenntnissen zur Behandlung" kannst du nicht schliesen, das man alle Behandlungen kennen muss. Ich sehe das nicht so. Und ja, ich verneine, dass sie etwas über Hypnose kennen sollten. Jeder lernt seine eigene Therapie.
Und bei nur 7 TN ist es einfach, eine hohe Prozentzahl zu erreichen. Wir hatten ca. 30 und davon haben ca. 10 bestanden.
Noch einmal: ich finde es nur schade, dass ihr so konform mit den Prüfungen geht.

Aber jetzt ist es wirklich gut mit den Diskussionen. Ich habe auch noch Anderes zu tun.
Vielleicht hören wir mal wieder von einander.
Bis dahin: Alles Gute
Gitam
 

Henry.H

HPP + Hypnotherapeut
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ich verneine, dass sie etwas über Hypnose kennen sollten
Mhhh... Hypnose ist seit 2006 eine wissenschaftlich anerkannte Therapiemethode. Zwar nur für 4 Indikationen, aber immerhin.
In den Fragen der letzten Jahre, insbesondere bei den HPP, ist auch Hypnose - m. W. unwidersprochen - immer mal wieder Thema gewesen.

Zu Eurer Quote: wäre es nicht sinnvoll, wenn Ihr mal schaut, wo die Defizite Eurer Schüler sind (und es nicht auf die Prüfungen schiebt) und gezielt nacharbeitet, damit ein höherer Anteil besteht? Andere Schulen schaffen es doch offenbar auch.

Aber... die insgesamt (auf alle bezogen) hohe Durchfallquote - nur die Steuerberaterprüfung soll noch höhere Durchfallquoten haben - liegt wohl an den vielen Selbstlernern und einigen wenigen Schulen.
 
Last edited:

Pipa

Mitglied
Und vielleicht liegt es auch einfach daran, dass gerade während der gesamten Corona Zeit wir als Heilpraktiker eine super Gelegenheit gehabt hätten uns als ernstzunehmende und medizinisch gut ausgebildete Therapeuten zu beweisen.
Leider ist die Reputation nach außen hin seit beinahe zwei Jahren (Corona) verdammt brüchig und fragil geworden.
Und das hat nichts mit den Schulen zu tun, nein das sind viele unserer Kollegen, die sich zu der Zeit nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben.
Wieso ich das meine? Was ich da meine?
Das würde ich jetzt hier gar nicht so unbedingt näher erörtern!
Ich denke, dass viele unserer Kollegen genau wissen wovon ich rede.
Diese Prüfung war eine Retourkutsche, der Wind bläst aus einer anderen Richtung!

Abschaffen wird man den Heilpraktiker nicht, dazu ist die Lobby zu groß.

Aber ihm das Leben schwer machen, das kann man, und zwar in Form einer solchen Prüfung.
Die Prüfung war nicht schwerer als sonst, aber sie war anders.
Die Psychologie und auch die Neurologie hat einen neuen Stellenwert bekommen. Desweiteren sind medizinische Geräte wie Spirometer und Peakflometer erwähnt. Reine schulmedizinische Geräte.
Die Sache mit der Akupunktur finde ich sogar noch okay, denn sehr viele Schüler haben schon während ihrer Ausbildung Erfahrungen mit Akupunktur gemacht, und die, die sich nicht damit beschäftigen, haben aber im Rahmen der Ausbildung schon einmal Kenntnis davon erlangt.
Wer es jetzt noch nicht gemerkt hat, dass ein anderer Wind weht, der ist nicht wirklich aufmerksam….
 

Pipa

Mitglied
So ist es liebe(r) Pipa. Da gebe ich dir Recht. Genau deswegen wehre ich mich gegen diese Prüfung.
Das habe ich mir gedacht, und ich verstehe dich auch sehr gut….
Mein Name ist übrigens Petra, und ich bin die zukünftige Kollegin von Martin Sch. (du kennst ihn)). Bei der Gelegenheit: herzlichen Glückwunsch zu deinen Skripten.
Die sind mir bei meiner Dozenten Tätigkeit eine große Hilfe.
Wollen wir hoffen, dass sich manch einer unserer Kollegen mal darauf besinnt, und auch Einsicht hat, dass das Verhalten einiger Heilpraktiker kein gutes Licht auf unseren Berufstand wirft, und unsere Schüler baden es aus, indem sie diese Prüfungen vorgelegt bekommen…
Ich sehe das übrigens auch mit als eine wichtige Aufgabe als Dozent, den Schülern zu vermitteln, dass es wenig Sinn hat immer nur „dagegen“ zu sein.
Konstruktive Kritik sollten wir alle üben, aber nicht prinzipiell alles, was aus der Ecke der Schulmedizin kommt, plattwalzen und gerne kritisch hinterfragen (das ist legitim)…aber es nicht von vornherein in Frage stellen!
 

Jakobe

Bekanntes Mitglied
Heilpraktiker
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Leipzig
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Akupunktur, Dorn-Breuss, Schröpfen, TFM, Ohr-Akupunktur, Kinesio-Taping
Status
HP
Und vielleicht liegt es auch einfach daran, dass gerade während der gesamten Corona Zeit wir als Heilpraktiker eine super Gelegenheit gehabt hätten uns als ernstzunehmende und medizinisch gut ausgebildete Therapeuten zu beweisen.
Leider ist die Reputation nach außen hin seit beinahe zwei Jahren (Corona) verdammt brüchig und fragil geworden.
Und das hat nichts mit den Schulen zu tun, nein das sind viele unserer Kollegen, die sich zu der Zeit nicht gerade mit Ruhm bekleckert haben.
Wieso ich das meine? Was ich da meine?
Das würde ich jetzt hier gar nicht so unbedingt näher erörtern!
Ich denke, dass viele unserer Kollegen genau wissen wovon ich rede.
Hallo, darf ich trotzdem nachfragen, was genau du damit meinst. Ich weiß es tatsächlich nicht 🤔.

Nicht, dass ich eine solche Kollegin bin und es nicht mal checke 😳?
 
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